| Rumänien Schwechathaus für ehem. Straßenkinder in Bukarest |
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Seit 1995 besteht unser "Schwechat - Haus" Sf. Ioan in Bukarest mit dem Ziel Straßenkindern einen Unterschlupf und Hilfe zu bieten. Seit Sommer 2006 steht nun das Nachfolge-Haus
Unsere Kontakte:
Die Kontakte werden auch durch regelmäßige Telefongespräche, Faxe und Briefkontakte vertieft.
Internationale Begegnungen:
Die Sprache war kein Problem. Die Aufgabenstellungen wurden vom Deutschen ins Rumänische übersetzt, auch Englisch war eine große Hilfe. Miteinbezogen waren auch Schwechater Flüchtlingskinder vom Sozialzentrum am Zirkelweg. Zwei von ihnen, ein bosnisches Mädchen und ein vietnamesischer Jugendlicher (boat-people), erzählten von ihren Schicksalen. Den ehemaligen Straßenkindern wurde bewußt, dass auch andere Kinder aus verschiedenen Teilen der Welt schwere Schicksale erleiden. Weitere Aktivitäten:
Durchführung von Reparaturen:
Beschaffung einer neuen Prothese:
Übergangswohnungen: Das alte Haus wurde zunehmend baufällig, die übergenauen Behörden kündigten zunehmend Schwierigkeiten an. Wir entschlossen uns gemeinsam mit der Caritas Vorarlberg und dem auf Jugendarbeit spezialisierten Orden der Maristen (3 Brüder aus Spanien tun hier Dienst) zu einem Neubau. Aus Schwechat konnten wir € 40.000,- Baukosten, sowie Kücheninventar beisteuern. Im Sommer 2006 wurde er fertig gestellt: 4 Stiegen für insgesamt 40 (ehemalige) Straßenkinder – die Stiege 1 („Österreich“) ist das neue „Schwechat-Haus“ und beherbergt 10 Kinder (könnte noch bis 12 aufgestockt werden). Hier werden auch in Zukunft die laufenden Betriebskosten (€ 1.800,- / Monat; auf den verbleibenden Rest von 300,- hoffen wir ebenso) durch die Pfarre Schwechat übernommen. Die Kinder leben pro Stiege in einer Wohngemeinschaft quasi wie eine Familie. Sie gehen zur Schule, werden im Lernen betreut, ihr Alltag gemeinsam organisiert und vor allem das „Menschlich-gut-aufgehoben-Sein“ in hervorragender Weise möglich gemacht. Anders als die staatlichen Kinderheime legen die Maristen großen Wert auf ganzheitliche Erziehung und Formung der Kinder („Leider sind viele der offiziellen Waisenhäuser nur Stationen, wo die Kinder einfach ‚geparkt’, aber nicht betreut werden“ – Marist Fernando). Haushaltliche Fähigkeiten vom Kochen über Wäsche waschen bis zum Putzen sind im alltäglichen Ablauf ganz selbstverständlich integriert. Auch ist eine Betreuung über den 18. Geburtstag hinaus angesetzt – in anderen Heimen werden die Jugendlichen dieses Alters einfach (wieder) auf die Straße gesetzt. Insgesamt wurden im Laufe der über 10jährigen Patenschaft eine Halbe Million Euro an Unterstützung aus der Pfarre Schwechat bezahlt. Ein Tag in Rumänien: Bericht über einen der Projektbesuche Zwischenbericht von Maria Fohringer, Nov.2005
Das neue "Schwechat-Haus" in Bukarest, Juli 2006
Spenden bitte an: |
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