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Nachdenkgeschichte PDF Drucken

Hallo, meine Lieben.

Zum Ferienanfang gibt’s  außer was zum Nachdenken auch etwas zum Schmunzeln.

Moses Mendelssohn, der Großvater des berühmten Komponisten Felix Mendelssohn-Bartholdy, war ein feiner Mensch, aber von hässlicher Gestalt. Seit seiner Geburt war er mit einem Buckel gestraft und wurde deswegen viel gehänselt. Eines Tages besuchte er einen Händler in Hamburg, der eine wunderschöne Tochter namens Frumtje hatte, und Moses verliebte sich unsterblich in sie. Es dauerte etwas, bis er es endlich wagte, sich ihr zu erklären.

Frumtje muss geschockt gewesen sein und konnte wohl nur mühsam ihre Abneigung gegenüber dem hässlichen jungen Mann verbergen. Aber Moses blieb hartnäckig und fragte die Angebetete: „Glauben Sie, dass Ehen im Himmel geschlossen werden?“ „Oh, ja“, antwortete die fromme Frumtje, und Moses fuhr fort:

„Bevor ein Junge geboren wird, so gibt ihm Gott noch im Himmel bekannt, welches Mädchen er zur Frau bekommen wird. So wurde auch mir meine zukünftige Braut gezeigt, und Gott sagte: „Deine Frau wird besonders liebenswert sein, aber leider wird sie einen Buckel haben.“

„Oh nein, Gott!“ rief ich zu ihm, „das wäre furchtbar. Ich bitte dich, mach sie wunderschön, und gib mir den Buckel!“

Bald darauf heirateten die beiden, und führten, so wird erzählt, eine lange, glückliche Ehe.

LG und SF Gerhard

 
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