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Willkommen zur Feier der Trauung

Sie haben sich entschlossen, kirchlich zu heiraten. Wir freuen uns sehr über Ihren Entschluss. Für eine kirchliche Feier ist wichtig, dass Sie gewillt sind, Ihrer Ehe auf Fundament des christlichen Glaubens zu leben, dass Sie einander das „Sakrament der Ehe“ spenden wollen und sich Ihr Miteinander im Vertrauen auf das Mitgehen Gottes gestaltet.

Zwei Menschen erfahren intensive Beziehung, sind miteinander glücklich. Sie werden Ihre Beziehung und Liebe, den schon bis dato gemeinsamen Weg, wie auch Hoffnungen und Ängste auf Zukunft beim Trauungsgottesdienst feiernd vor Gott tragen.

Um Ihnen die weiteren Schritte etwas zu vereinfachen, haben wir hier einen kleinen Wegweiser zusammengestellt. Bitte denken Sie daran, dass Sie für die kirchliche Trauung alle Schritte rechtzeitig unternehmen!

     1) Wo können wir uns anmelden?
     2) Wie geht`s dann weiter?
     3 Einzelpunkte, die oft gefragt werden
     4) Eheseminar – Ehevorbereitung
     5) Bibeltexte, Trauungssegen, etc.
     6) Link zu Stephanscom.at zur Ehe

1) Wo können wir uns anmelden?

1.0 Wichtig ist hier die Unterscheidung von Wohnpfarre und Trauungspfarre. Beide können natürlich im günstigen Fall eins sein. Dadurch wird die Sache einfacher. Bitte melden Sie sich möglichst etwa 6 Monate vor dem gewünschten Hochzeitstermin in der Pfarre an (umso früher, desto stressfreier laufen die Vorbereitungen und desto höher ist die Chance auf Ihren "Wunschtermin").

1.1 Wohnpfarre ist die Pfarre, in der Braut und/oder Bräutigam ihren Wohnsitz haben. Ist einer der Partner nicht röm.-kath., so ist der Wohnsitz des röm.-kath. Partners maßgebend. Bitte gehen Sie zuerst in Ihre Wohnpfarre – diese ist für die Aufnahme der Dokumente zuständig (siehe unten). In der Pfarre Schwechat können Sie sich dazu in den normalen Bürostunden jederzeit anmelden. Hier können Sie auch gleich Ihre Wünsche deponieren, falls Sie z. B. direkt nach dem Gottesdienst in einem Raum der Pfarre oder im Pfarrgarten eine Agape planen – wir heißen Sie auch dazu herzlich willkommen.

1.2 Trauungspfarre ist jene Pfarre, in der Sie heiraten wollen. Sollten Wohnpfarre und Trauungspfarre nicht ident sein, so sendet die Wohnpfarre das fertige Trauungsprotokoll (siehe unten) an die Trauungspfarre. Wenn Sie dort den Termin für die Trauung vormerken lassen, ist dieser erst dann fix, wenn die Wohnpfarre alle Formalitäten abgeschlossen hat.

1.3 Mitzunehmen zur Anmeldung: Wir ersuchen Sie, folgende Dokumente mitzunehmen: Taufschein von Frau & Mann, Meldezettel des in der Pfarre wohnenden Partners. Wenn Sie schon standesamtlich verheiratet sind, bringen Sie bitte auch die Eheurkunde mit – wenn die Feier am Standesamt erst folgt, bringen Sie die Eheurkunde unbedingt vor dem Trauungsgottesdienst in die Sakristei (am besten ist`s da, einen Trauzeugen damit zu beauftragen).

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2) Wie geht`s dann weiter?

2,1 Nach der Anmeldung im Büro wird sich unser Pfarrer Gerald Gump mit Ihnen in Verbindung setzen und ein Gespräch mit Ihnen ausmachen. Dort wird gemeinsam ein Trauungsprotokoll angelegt und unterfertigt – dafür ist die Anwesenheit von Braut und Bräutigam nötig.

2,2 Gemeinsam nehmen Sie an einer Form der Ehevorbereitung teil. Wir bieten in unserer Pfarre dazu Eheseminare an (siehe unten) – jedoch können Sie auch einen anderen (diözesanen) Kurs wählen

2,3 Anschließend folgt ein ausführliches Gespräch mit Ihrem Trauungspriester. Dieser ist in der Pfarre Schwechat im Regelfall der Pfarrer. Wenn ein Gastpriester gewünscht wird, ist dies aber selbstverständlich ebenso möglich. Im Zuge dessen bitten wir Sie, all Ihre Ideen und Wünsche zu äußern (Anregungen dazu gibt es unten auf dieser Seite); der Trauungsgottesdienst wird im Detail geplant und auch alle sonstigen Anliegen kommen zur Sprache.

2,4 Und dann: Die Feier selbst – zu der wer Ihnen als Pfarrgemeinde ein schönes Fest wünschen. Übrigens: Den Trauschein bekommen Sie dort gleich überreicht.

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3) Einzelpunkte, die oft gefragt werden:

3.1 Kosten: Die Trauung ist bei uns selbstverständlich kostenlos (die einzigen Kosten fallen an, wenn Sie Organisten oder Sängerin bestellen, deren Entgeld 1:1 an diese weitergeleitet wird). Wenn Sie das Eheseminar bei uns besuchen, erbitten wir einen Materialbeitrag – ebenso für Pfarr-Räume einer evtl. Agape im Anschluss an die Trauung.

3.2 Gestaltung des Gottesdienstes: Die Feier kann als Wortgottesdienst oder in einer Messe durchgeführt werden. Grundsätzlich ist die Gestaltung als Meßfeier nur dann sinnvoll, wenn die Brautleute, wie auch der überwiegende Teil der Mitfeiernden eine persönliche Beziehung zur Messe haben (andernfalls wäre es einerseits eine Überforderung, wie auch schlicht und einfach "fad"). Den Grund-Ablauf können Sie unten durchsehen, die genaue Gestaltung besprechen Sie bitte mit Ihrem Trauungspriester.

3.3 Kollekte im Gottesdienst – eine Anregung: Sie feiern an diesem Tag Ihre Beziehung und Liebe – und können da viel Schönes genießen. Vielleicht ist es eine gute Gelegenheit, auch jene Menschen ein wenig an Ihrem Glück teilhaben zu lassen, die nicht soviel davon haben... Eine Möglichkeit wäre, dass wir im Gottesdienst (bei einer Messe: zur Gabenbereitung, bei einem Wortgottesdienst: beim Ausgang) eine Kollekte durchführen, deren Ergebnis einem Sozialprojekt oder einer anderen, caritativen Unternehmung zugute kommen – die Zweckwidmung könnten diesfalls selbstverständlich Sie bestimmen. Wenn Sie keine Verwendungs-Idee haben: Wir können Ihnen auch einige Sozialprojekte unserer Pfarre anbieten. - Infos dazu im Pfarrbüro, sowie siehe hier links unter "Soziales Engagement"

3.4 Musik: Ein integraler Bestandteil jedes Gottesdienstes ist Musik – im Regelfall natürlich (auch) gemeinsam gesungen. Sehr einfach können wir für den Gottesdienst auf Ihren Wunsch Organistin und Solosängerin vermitteln – gemeinsamer Gesang (zumindest einiger Lieder) wäre damit gut möglich (konkrete Absprachen bitte mit dem Trauungspriester). Selbstverständlich sind auch andere Stilrichtungen religiöser Musik möglich. Für "rhythmische" Gruppen etc. können wir im Pfarrbüro gerne einige Kontakt-Adressen unverbindlich weitergeben. Aber Vorsicht: Zur Heiratszeit sind rhythmische Gruppen besonders am Samstag Nachmittag oft ausgebucht -> bitte frühzeitig Kontakte herstellen.

3.5 Blumenschmuck: Unsere Pfarrkirche wird im Regelfall am Freitag nachmittags – je nach Jahreszeit – mit frischen Blumen (vor dem Altar) geschmückt. Wenn Sie für Ihre Trauung eine andere (größere) Blumengestaltung selbst übernehmen wollen, ist dies gerne möglich – bitte sprechen Sie dies mit den Zuständigen (Barbara Sailer-Mathes – Tel: 01 / 706 10 18 oder Gabi Sohl – Tel: 022 30 / 22 64  bzw. 01 / 707 63 22) ab. Eine Bitte: Falls Sie in einem Blumengeschäft Sträuße für die Bankreihen bestellen, ersuchen Sie diese bitte, zum Aufhängen nur Bänder (kein Tixo – dies beschägt das Holz) zu verwenden.

3.6 Agape nach dem Gottesdienst: Gerne bieten wir Ihnen an, nach dem Gottesdienst (besonders im Blick auf jene Mitfeiernde, die nicht zur Tafel kommen) eine Agape entweder im Pfarrgarten oder einem Raum der Pfarre zur veranstalten. Alles Nähere dazu erfahren Sie im Pfarrbüro.

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4) Eheseminar – Ehevorbereitung:

Folgende Ehepaare aus unserer Pfarre haben eine Ausbildung in der Diözese gemacht und leiten jetzt an jeweils einem Freitag (Donnerstag) Abend & einem Samstag tagsüber diese Seminare:

          Margit & Paul Haschka
          Ulla & Jörg Rittmann
          Kathi & Sepp Kluger
          Andrea & Toni Frühwirth

Ein Ehepaar aus der Pfarre und etwa 3 oder 4 Brautpaare treffen zu einem solchen Seminar zusammen. In herzlicher, offener Atmosphäre werden u.a. folgende Themen miteinander (d.h. großteils im Paargespräch) durchgedacht: Einander kennen lernen, Gespräche in der Partnerschaft, Konfliktbewältigung, Sexualität, Eheversprechen, Hilfen für die konkrete Feier...

Den Infoteil "Gestaltung des Trauungsgottesdienst" & "Ehe als Sakrament" gestaltet Pfarrer Gerald.

Kosten: € 20,- pro Paar

Anmeldung bitte im Pfarrbüro!


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5) Bibeltexte, Trauungssegen, etc.

6) Link zu Stephanscom.at zur Ehe

7) Link zu www.kirchlichheiraten.at

 
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