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„Projekt Lebenszeichen“: 23. – 30. Mai 2010 PDF Drucken

Im Rahmen der „Missionswoche“ in der Erzdiözese Wien gestaltet die Pfarre Schwechat unter dem Namen „Projekt Lebenszeichen“ einige Außeninitiativen;
Pfarrer Gump: Gerade jetzt gilt es für uns, neu auf Menschen zuzugehen!


„Gerade in dieser Zeit ist es für uns wichtig, als Kirche neu auf Menschen zuzugehen - schließlich bleibt es trotz aller Fehler & Skandale unser Auftrag als Kirche, Gott den Menschen spürbar zu machen!“ – so begründet Pfarrer Gerald Gump, dass die Pfarre Schwechat selbstverständlich mit dabei war, als die Erzdiözese Wien im Rahmen des Projektes „Apostelgeschichte 2010“ (www.apg2010.at) zur „Missionswoche“ (23. – 30. Mai) aufrief: Alle Pfarren, Gruppen, Institutionen etc. der Kirche waren eingeladen, in je eigener (für sie passender) Art einen deutlichen Schritt neu hin zu den Menschen zu machen – viele tausend Aktivitäten bündelten sich in diesen Tagen (u. a. auch die „Lange Nacht der Kirchen“).

Folgende Aktivitäten wurden in der Pfarre Schwechat gesetzt:
   *) Verteil-Aktionen von „Himmelsbriefen“ (Liebesbrief von Gott) durch Firmlinge am Bahnhof, sowie durch PGR-Mitglieder beim Wochenmarkt
   *) Plakataktion in Schwechat „Fehlt Dir was?“: Ein künstliches Bild des Schwechater Hauptplatzes ohne Pfarrkirche (in deren Silhouette einige Aktivitäten der Pfarre vermerkt waren)
   *) Kirche Kleinschwechat (direkt neben dem EKA-Zent) als Ort zum Verweilen mit div. Angeboten wie Bibelsprüche mitnehmen, Impulstexte ziehen, Kerze entzünden, …
   *) Bibelsprüche zum Pflücken an mehreren Orten
   *) Aktion „Coffe to help“ der Caritas-Hauskrankenpflege beim Wochenmarkt
   *) Den Abschlusspunkt bildet die große „Wallfahrt der Solidarität mit Flüchtlingen“ zum Tag des Flüchtlings am Sa, 19. 6., wo die Pfarre Schwechat (gemeinsam mit dem Weltdorf St. Gabriel der Steyler Missionare und dem Don Bosco Flüchtlingswerk Austria) als Initiatorin agiert.

„Es passt gut zu unserem Grundansatz als Pfarrgemeinde, nicht einfach zu warten, bis Menschen in die Kirche kommen, sondern im Namen Gottes neu auf Menschen zu zu gehen!“ erzählt Pfarrer Gump. „Wir glauben an einen lebendigen Gott, der für alle Menschen da ist - unser Auftrag als Kirche ist es, ihn immer wieder neu zu thematisieren, wie auch „sinn-volle“ Angebote zu setzen, diesen Glauben zu lernen, wie auch zu kultivieren. Daher bleiben unsere Kirchentore im übertragenen, wie auch im wörtlichen Sinn für alle weit offen!“

Fotos: Heidi Halvorsen

 
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