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Cilli-News – unsere aktuellen Termine für Kinder


Jahres-Dank-Messe 2009 & Jahreswechsel 2009/10 PDF Drucken

Wie immer gab’s am Silvester-Tag 2 diesem Thema gewidmete Gottesdienste:

Um 18 Uhr wurde in der Jahres-Dank-Messe auf 2009 zurück gesehen. Maria Fohringer, die krankheitsbedingt mehrere Monate „out of duty“ war, brachte mit einem Dialog mit Margit Bauer („Was ist denn in dieser Zeit alles geschehen…“) die wichtigsten Ereignisse ins Wort (siehe ganz unten). Für diese Zeit und das darin Erlebte wurde betend Dank gesagt.

Die Bibelstelle war die Begegnung Jesu mit dem greisen Simeon (Lk 2,22-32) gewidmet, wo dieser – nach jahrzehntelanger Zeit des Wartens – DIE Zeit seines Lebens erkannte: „… denn meine Augen haben das Heil gesehen!“ Pfarrer Gerald Gump wies in der Predigt auf die beiden unterschiedlichen Begriffe von Zeit hin:
     *) Chronos: Die mit Sekundenzeiger messbare, kontinuierlich vergehende Zeit
     *) Kairos: Die segensreiche Gelegenheit – wie wenn 2 Verliebte sich ansehen oder exstatische Glückserfahrungen, Zeit, die nicht mit der Uhr messbar ist…
(Nicht zufällig sind bei der Kirche die Uhren außen am Turm – in der Kirche, „in der Sphäre Gottes“ gibt es keinen Chronos, nur den Kairos).
Und er erzählte 3 konkrete Beispiele seines Lebens von „erfüllter“ Zeit:
     eines für den „Kairos“, der das Leben verändert, einen für die Momente der Dankbarkeit und einen für die Erfahrung Gottes im Alltag.
All dies wurde in einer Tauferneuerung erneut unter Gottes Segen gestellt und auf dieser Basis Eucharistie gefeiert, die in den traditionellen Sekt-Empfang überging.

Fotos: Tom Wiesinger
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Um 23 Uhr waren Tabsi-Maria & Franz Oberhauser für die Gestaltung des gemeinsamen Jahreswechsels 2009 / 10 zuständig. Anhand einer liebevoll vorbereiteten und gestalteten Bildmeditation zum Thema „Baum“ wurde das Jahr herein geholt und dankbar vor Gott gebracht.

Zwischen Haupt- und Hochaltar kamen dann alle zusammen, wo – um sternförmig aufgestellte Kerzen versammelt – Raum für Lieder, freies Gebet und einen Jahreswechsel in Stille war: Um Punkt 24 Uhr (als Zeichen wurde eine Kerze mitten am Hauptaltar entzündet) wurde das neue Jahr mit dem Geläut der Schwechater Glocken, einem kräftigen „Jubilate Deo“ & Segenswunsch begrüßt – und nach gegenseitigen Glück- & Segenswünschen, sowie einem Gebetsabschluss ein fröhliches Feiern im Pfarrzentrum Zirkelweg angeschlossen.

Fotos: Tom Wiesinger

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Jahresrückblick 2009 in der Jahres-Dank-Messe

Maria: Durch meine Krankenhausaufenthalte hab ich viel nicht mitgekriegt, was sich im abgelaufenen Jahr in der Pfarre alles ereignet hat. Kannst Du mir kurz einen Überblick verschaffen, über die Zeit, in der ich nicht da war?

Margit: Gerne! Da war gleich zu Beginn die Sternsingeraktion: 17.545,77 Euro wurden ersungen.

Maria: Das ist beachtlich!

Margit: Im Jänner waren da noch Kinderfasching und Pfarrball. Diesmal war der Ball eher schwach besucht, aber die Leute, die dort waren haben sich sehr gut unterhalten.
Am Valentinstag fand auch heuer wieder der Segen für Liebende statt. 13 Paare waren gekommen.
Anlässlich der umstrittenen  Bischofsernennung in Oberösterreich gab es bei uns eine Klagemauer, worauf jeder schreiben konnte, was ihn an der derzeitigen Situation der Kirche stört – daneben aber auch, warum  er trotzdem in der Kirche  bleibt. Einige Medien haben das aufgegriffen.
Am 25. Februar begann mit dem Aschermittwoch die Fastenzeit und das alljährliche Glaubensseminar – diesmal wieder mit  über 100 Teilnehmern. Das Thema war: „Klimawandel - Klima wandeln“. Irgendwie waren wir der Zeit voraus, weil ja jetzt erst im Dezember die Internationale Klimakonferenz in Kopenhagen stattfand.
Am Mitte März fand die Krankensalbung von Annemarie Eichinger und Dir, Maria, statt.
Maria, da Du ja selbst betroffen warst: Kannst Du uns kurz davon erzählen?

Maria: Über 50 Personen waren zu der sehr liebevoll vorbereiteten Feier gekommen. Nach der Salbung wurden alle Anwesenden eingeladen, uns auch die Hände  aufzulegen. Kraft der Sakramentenwirkung ging ich am nächsten Tag wirklich ganz ruhig zu meiner Leberoperation.

Margit: Wie immer in der Fastenzeit gab es  auch heuer wieder das Fastensuppenessen für Projekte im Süden.1300 Euro kamen dafür herein.
Am 3. April fand unter großer Beteiligung der Ökumenische Stadtkreuzweg statt.
Bei strahlendem Sonnenschein feierten wir den Palmsonntag. So viele Leute  wie schon viele Jahre nicht nahmen an der Prozession vom Kellerberg zur Kirche teil, bei der wir uns an den Einzug Jesu nach Jerusalem erinnern.

Maria: Für mich war es eine große Freude, dass ich gerade rechtzeitig vor den Kar-Tagen das Krankenhaus verlassen konnte, um mit der Pfarrgemeinde  diese wichtigsten Tage des Jahres  mitzufeiern – es war wieder zentraler Punkt für unsere Pfarre.

Margit: Am „Weißen Sonntag“ feierten die Teilnehmer des Glaubensseminars einen Abschlussgottesdienst  mit anschließender festlicher Agape.
Bald darauf feierten 48 Kinder ihre Erstkommunion in 2 Gruppen.
Am Nachmittag des 3. Mais waren 189 „Heiße Öfen“ zur Motorradsegnung gekommen.
Auch der Frühlingsflohmarkt fand wieder statt.
Vom Mitte Mai war die Regenbogengemeinde wieder auf Gemeindetagen. Thema waren die Seligpreisungen. Gemeinsam suchten die Mitglieder nach aktuellen Formulierungen.
Wie immer am Vorabend von Christ Himmelfahrt startete der Pfarrheurige zugunsten von Itaberaba – 1.780 Euro wurden für dieses Projekt eingenommen.
Auch wie jedes Jahr gab es am Pfingstsamstag bei den Kleinen Schwestern in Regelsbrunn den ersten Pfingstgottesdienst. Am Montag darauf organisierte Willi Steiner wieder den Pfingstausflug.

Maria: Am 6. Juni durfte ich beim Spatenstich für das Wohnheim für Menschen mit besonderen Bedürfnissen am Zirkelweg dabei sein.
Zu den Höhepunkten unserer Pfarre gehört sicher auch das Fronleichnamsfest, das heuer unter dem Motto stand: „Empfangt, was Ihr seid: Leib Christi“.
Annemarie Eichinger hatte mit Lucia Schwarz das Mosaik von Taghba gestaltet. Es war von 5 Broten die Rede. Nach einer Deutung sind wir das 5. Brot, deshalb klebte jeder von uns einen Mosaikstein um das 5. Brot zu symbolisieren. Nach der Weihnachtszeit wird es wieder unseren Hauptaltar schmücken.
Es war Annemaries Abschiedsgeschenk an die Pfarre – am 15. Juli ging sie heim zu Gott.

Margit: Am Nachmittag des Fronleichnamsfestes brach eine große Gruppe Leute zu den Familientagen nach Mold auf. Als Thema wurde das „Vater unser“ behandelt. Und die 2. Juliwoche waren Kinder aus verschiedenen Pfarren gemeinsam am Ferienlager in Vöcklabruck.

Maria: Ja, und dann fand in unserem Pfarrheim ein ökumenisches Ereignis statt, nämlich ein äthiopisches Jugendtreffen, an dem 50 junge Leute aus 10 europäischen Ländern teilnahmen. Es stand unter dem Motto „Wir bauen hier die Zukunft der Kirche unseres Landes“.
Wenige Tage darauf musste unser Äthiopischer Priester Fantahun uns auf Anordnung des Patriarchaten  plötzlich verlassen, um in Addis Abeba interministisch die Leitung der größten Diözese des Landes zu übernehmen – ursprünglich war es auf 3 Monate anberaumt, mittlerweile ist seine Verantwortlichkeit auf unbestimmte Zeit verlängert.

Margit: Natürlich wirkten wir als Pfarre wieder beim Stadtfest mit. Es ist fast unglaublich, aber 75 Leute aus der Pfarre haben mitgearbeitet.
In dieser Zeit fand auch der Wechsel der Pastoralassistenten statt, nämlich von Pia zu Daniel.

Maria: Die diesjährige PGR-Klausur beschäftigte uns mit der Frage: Quo vadis, Schwechat? Wir wagten einen visionären Zukunftsblick: „Schwechat im Jahr 2015“. – und: Was erfordert dies jetzt von uns.
Tolles Wetter herrschte dann beim diesjährigen Oktoberfest. Es war eine Rekordzahl an Besuchern da.

Margit. 22 Paare waren dankbar für die Zeit ihrer Ehe und feierten das Fest der Treue.

Maria. Am Abend dieses Tages fand erstmals das neu kreierte „Engelsfest“ statt – mit dem Untertitel „Segen für Dich“. Über 50 Personen ließen sich persönlich den Segen Gottes zusagen.
Und: Im Oktober kam auch Sahaya, unser Priester aus Indien, zu uns. Damals hatte er noch kein einziges, deutsches Wort gesprochen – mittlerweile zelebriert er schon Wochentagsmessen!
3 Tage vor dem Nationalfeiertag nahmen 3 Delegierte aus unserer Pfarre an  der Diözesanversammlung „Apostelgeschichte 2010“ teil – die größte Delegiertenversammlung in der Geschichte unserer Diözese Wien. 10 Personen aus der Pfarre gaben bei der Eröffnung ein Statement „Worüber wir nicht schweigen können“ ab.

Margit: Dann kam noch ein großes Fest: Wir feierten Geralds 40er, seinen 40. Tauftag, sein 10 jähriges Pfarrerjubiläum in Schwechat und dass er vor 15 Jahren seine Priesterweihe hatte.
Auch Allerheiligen und Allerseelen sind in der Art und Weise der Gestaltung nicht mehr wegzudenken. An beiden Tagen bestand die Möglichkeit in der Rosalienkapelle der Trauer für ein vor, bei oder kurz nach der Geburt verstorbenes Kind Raum zu geben, sowie die Friedhofsfeiern am Wald- & Pfarrfriedhof mitzufeiern. Den Abschluss bildete das große Requiem am Allerseelentag, wo alle Namen der im letzten Jahr Verstorbenen verlesen  werden und ihrer gedacht wurde.
Da im neuen Kirchenjahr das Lukasevangelium gelesen wird, entstand die Idee, das ganze Lukasevangelium einmal als Ganzes zu lesen. Es hat  4 Stunden und 25 Minuten gedauert – ein beeindruckendes Erlebnis. Am Tag darauf war die Adventkranzweihe.

Margit: Der Adventmarkt am 2. Wochenende war bei uns durch das Konzert der Rannersdorfoniker geprägt – eine übervolle Kirche. Dann gab’s vor der Kirche natürlich unseren Punschstand – zum Teil für die Pfadfinder, zum Teil für unsere Partnerpfarre in Zanzibar und unser Haus in Rumänien – und viele Besuche in unserer der Stille Raum gebenden Pfarrkirche.

Maria: Direkt darauf folgte Feier des 85. Geburtstag von unserem Altpfarrer Helmut. Ehemalige Kapläne, Schwechater, die verzogen sind und Mitglieder anderer Gemeinden waren als Gratulanten gekommen. Und: Vor einer Woche haben wir in feierlicher Weise begonnen, Weihnachten zu feiern. So wollen wir Gott für alles danken, was uns der Ablauf des Jahres gebracht hat.

 
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