Aktuelles arrow Aktuelles arrow Fronleichnam der Pfarre Schwechat - Do, 23. 6. 2011
wöchentliche Neuinfos & Termine:
Jakobus live



Laufende Infos als Newsletter abonnieren:
Jakobus live – Neu-Infos & Termine (wöchentlich)

Cilli-News – unsere aktuellen Termine für Kinder (monatlich)

„das gespräch“ – unsere Pfarrzeitung für Schwechat (monatlich)



Unser neuer Pfarrgemeinderat – Konstituierung am Do, 26. April 2012


Fronleichnam der Pfarre Schwechat - Do, 23. 6. 2011 PDF Drucken

Pfarrer Gump: „Zum ‚Leib Christi‘ JA sagen:
In der Eucharistie, aber genau so zur Kirchlichen Gemeinschaft.“;
Halbjahresergebnis der Aktion „Brot Teilen“:
€ 6.001,42- aus Pfarrgeldern für ein Armutsprojekt in Bangladesch


„Zum Leib Christi das ‚Amen‘ zu sagen bedeutet mein glaubendes JA zu Jesus, der mir hier begegnet. Es bedeutet aber genau so mein ehrliches JA zum ‚Leib Christi‘, den wir als kirchliche Gemeinde bilden!“ - so der Kernsatz der Predigt von Pfarrer Gerald Gump, als am Fronleichnamstag die traditionelle Festmesse am Hauptplatz unter großer Beteiligung gefeiert wurde – wider alle Prognosen bei Sonnenschein und ohne Regen. Anknüpfend an einer szenischen Darstellung der Kinder des „Leibes mit vielen Gliedern“ (Röm 12,4-8) wies Pfarrer Gerald auf die vielfältigen Formen hin, wie wir mit Jesus in Berührung kommen: Durch das biblische Wort (z. B. in Wort-Gottes-Feiern) oder in Dienst am Nächsten. „Und überall kommen wir ganz mit Jesus in Berührung – hier gibt’s kein weniger oder mehr. Der einzige Unterschied zur Begegnung in der Kommunion ist, dass wir da zugleich zum ‚mystischen Leib Christi‘, der kirchlichen Gemeinschaft Ja sagen!“ Und er führte aus, dass dieses „Amen“ sehr deutliche Konsequenzen haben muss, wenn es ehrlich ist: Da gibt’s dann kein „Gott ja, aber die Gemeinschaft der Kirche nein“: Im Gegenteil: Dann verraten wir den Kern des Herrenmahles! Gott ruft uns in eine verbindliche Gemeinschaft, für die wir Verantwortung tragen!

Alles Überlegte wurde dann auch in 2 Schritten konkret: Zum einen wurden „Brot-Zettel“ ausgegeben, wo alle eingeladen waren, Namen & Kontaktdaten zu notieren – diese wurden bei der Gabenbereitung vor Gott gebracht. Nach der Messe waren alle eingeladen, einen solchen zu ziehen und einen neuen Schritt des Kontaktes zu schließen – sei es mit einem Kennenlernen oder aber mit Vertiefen des schon Bestehenden.

Und: Die Aktion „Brot Teilen“ kam zu ihrem Halbjahres-Ende: Mit Anfang des Kirchenjahres begann die Pfarrgemeinde einen konkreten Schritt zu setzen, dass das „Brot-Teilen“ der Messe ganz konkrete Konsequenzen für Arme zeigt: Aus eigenen Geldern (also selbstverständlich unabhängig von allen Caritas-Geldern der Pfarre) wird für jede Sonntagsmesse € 30,- (und jede wochentags € 10,-) auf ein Treuhandkonto bezahlt. Im ersten Halbjahr kamen dadurch mit Privatspenden aus der Pfarre ergänzt € 6.001,42- zusammen, die zugunsten eines Projektes des Entwicklungshilfeklubs in Bangladesch („Der Armut entkommen“) weitergegeben werden: Eucharistiefeier mit konkreter Auswirkung. Dieses Halbjahresergebnis wurde in der Messe bekannt gegeben, sowie das nächste Projekt (Kleinkreditprogramm der Caritas in Ägypten) vorgestellt.

Natürlich war dieser Gottesdienst auch die ideale Gelegenheit, mit Benno, der bei seiner Erstkommunion erkrankt war, eben diese nachzufeiern. Schon traditionelle Schwerpunkte waren die Übergabe von Blumen beim Friedensgruß, sowie der kräftig bewegte Lobpreis im Hochgebet.

Der Gottesdienst wurde mit Sakramentalem Segen abgerundet und mündete in ein gemeinsames Mittagessen aller im Pfarrgarten, das aufgrund der gemütlichen Stimmung bis spät in den Nachmittag hinein reichte – alles in allem ein wunderschönes, fröhlich bewegtes und dem Leben zugewandtes Fest.

Fotos: Marnik Wastyn, u.a.

 
>