Firmung „Die 013. Farbe“ - Firmung in Schwechat – Sa, 18. 6. 2011
Nach 2 Jahren der Vorbereitung firmt Michael Scharf 15 Jugendliche, die ihr „JA“ zu Gott und Kirche sagen;
Pfarrer Gump: „Es ist echt spürbar gewesen, wie intensiv diese jungen Leute in unser Glauben und Leben als Pfarrgemeinde herein gewachsen sind – 2 Jahre der Vorbereitung, wo Gottes Geist erlebbar am Werk war!“
Es war ein starkes Pfarrfest, als 15 junge Christen der Pfarre Schwechat (die meisten etwa 16jährig) am Sa, 18. 6. 2011 nach 2jähriger Vorbereitung zur Firmung präsentiert wurden. Michael Scharf, der Geistliche Assistent des Diözesanen Pastoralamtes (und selbst vor 18 Jahren 1 Jahr Kaplan in Schwechat) kam zu Besuch in die Pfarre, um im Namen des Bischofs dieses Sakrament zu spenden.
Um 14.30 Uhr versammelten sich die Firmkandidat/inn/en zu einer Einstimmung – währenddessen füllte sich die Kirche, die durch die Firmbegleiter/innen auf das Prächtigste geschmückt war. Noch am Abend davor hatten sie als Abschluss der Vorbereitung nach der Probe einen gemeinsamen Abend mit ihren Firmpat/inn/en. Diese kamen gegen 15.15 Uhr dazu.
Um 15.30 Uhr wurde festlich in die Pfarrkirche eingezogen – der Gottesdienst unter der Leitlinie „Jahwe – ich bin da, in bunten & in grauen Zeiten, alle Tage bis zum Ende der Welt!“ eröffnet, wo jedes Detail von der Gruppe „Die 013. Farbe“ selbst vorbereitet war; der Gruppen-Name ist dem pfarrlichen Liedbuch nach empfunden, wo mit Nr. 013 ihr Lieblingslied „Wir mischen mit“ zu finden ist.
Ein ausführlicher & amüsant erzählter, wie auch mit Bildern unterlegter Rückblick auf 2 Jahre Vorbereitung führte in die Feier ein – im Kyrie wurde all dies aus biblischem Hintergrund vor Gott gebracht. Die folgenden 3 Bibelstellen erzählten von einem liebevoll mitgehenden & im Leben gegenwärtigen Gott – wie 3 Firmlinge, Eva, Christina und Leo, in einer selbst gestalteten Predigt mit berührenden Worten darlegten.
Michael Scharf selbst ging in seiner die jungen Leute sichtbar bewegenden Predigt intensiv auf die Erlebnisse der jungen Leute ein – war er auch vor einigen Monaten zu einem gemeinsamen Abend mit der Firmgruppe in der Pfarre zu Gast, der ausgesprochen positiven Nachklang hatte. Am Beispiel eines ausgelassenen Fußballes deutete er Gottes Geist: Der uns wie Luft umgibt, aber erst wenn wir von ihm erfüllt sind, werden wir zu dem, wie wir gedacht sind.
Danach wurden die Firmlinge von Pfarrer Gerald Gump, wie auch den Firmbegleiter/inne/n Karin Elnrieder & Martin Gretz & Lukas Pillwein & Peter Scherz & Theres Schmelzinger vorgestellt. Gump: „Schon lange Zeit ist keine Firmgruppe mehr so intensiv in das Leben & Glauben unserer Pfarrgemeinde herein gewachsen. Es ist großartig, wie engagiert Ihr diese Zeit gestaltet habt!“ Die Fimbegleiter/innen erzählten von Besuchen & Mithilfe in vielerlei pfarrlichen Bereichen, caritativen Aktionen, Motivations-Tief & Begeisterung bis hin zur Idee, nach den so beliebten Firm-Wochenenden ein weiteres solches für nächstes Jahr anzupeilen.
Es zeigt sich, dass sich die mit 2 Jahren längere Firmvorbereitung, wie auch das höhere Alter der Firmlinge (Aufnahme frühestens ab 14. Geburtstag – und dann 2 Jahre) diesmal wirklich ausgezahlt hat: „Oft ganz intensive Zugänge zu Gott sind hier aufgebrochen – starke Christen stehen jetzt hier, echt bereit für die Firmung!“
Im Zuge der Chrisamsalbung (dem eigentlichen Firmakt) wurden jedem Firmling von seinem Paten die Hände aufgelegt, sowie laut ein Segensgebet mit persönlichen Wünschen gesprochen. Beim Großteil der Firmlinge war auch der eigene Wunsch, dass weitere Menschen sich hinter sie stellen – einer Einladung, der viele aus Pfarre und Familien nachkamen. Bewegende Worte klangen an – vielfältige Emotionen traten zutage; im anschließenden Friedensgruß war riesige Freude spürbar.
In beschwingter Weise wurde Eucharistie gefeiert – in bunter & fröhlicher Stimmung war die „Handschrift“ der „013. Farbe“ mehr als spürbar und riss alle Gottesdienstbesucher kräftig mit. Nach dem über 2 ½ stündigen Fest in der Kirche fand am Kirchenplatz eine Agape statt. Und nach den familiären Feiern gab’s ab 21 Uhr eine Fete im Jugendzentrum ÜDÜWÜDÜ (in der „Unterwelt“ des Pfarrzentrums Zirkelweg), wo die Firmlinge den Tag kräftig feiernd ausklingen ließen.
„Wir haben schon lange keine Firmgruppe mehr gehabt, die derart intensiv in unser Leben herein gewachsen ist!“, erzählt Pfarrer Gump freudig. „Das außergewöhnlich engagierte Team der Begleiter/innen trägt dafür wohl die Hauptverantwortung: Sie haben einen großartigen Dienst mit unglaublichem Einsatz geleistet – vielen Dank!“
Die Firmlinge: Eva Bauer, Nici Dolezal, Alexandra Franc, Felix Grigorian, Barbara Haag, Julian Jaritz, Fiona Karl, David Kubin, Christina Michalka, Bernhard Mollik, André Neleman, Leo Pham, Julius Prüger, Betty Reiger, Julia Zoubek
Die Firmbegleiter/inne/n: Karin Elnrieder, Martin Gretz, Lukas Pillwein, Peter Scherz, Theres Schmelzinger
Fotos: Andreas Leiter & Thomas Wiesinger
Unten: div. Texte, sowie Ablauf des Firmungsfestes
Kyrie: gelesen durch Firmlinge Fiona & Julius
Die Israeliten klagten über die Sklavenarbeit, sie riefen um Hilfe und Du hast sie gehört.
Du hast ihnen Hilfe gesandt, so gab es für sie eine Zeit der Rettung.
Auch in unserem Leben gibt es positive und negative, bunte und graue Zeiten.
Du gibst uns Zeit zum Lachen, um uns an unserem Leben zu erfreuen.
Du gibst uns aber auch Zeit zum Weinen, um zu trauern
und uns über das Schiefgegangene unseres Lebens klar zu werden.
Herr, erbarme Dich.
Du gibst uns Zeit zum Suchen, um das zu finden was wichtig ist,
was wir brauchen, was Du für uns möchtest.
Du gibst uns aber auch Zeit um loszulassen, was vergangen ist und uns gefangen hält.
Christus, erbarme Dich.
Du gibst uns Zeit für Auseinandersetzungen, um unsere Meinungen offen und ehrlich zu äußern.
Du gibst uns aber auch Zeit um Frieden zu schließen,
damit wir einander verzeihen und uns versöhnen.
Herr, erbarme dich.
Orationen:
Tagesgebet:
Gott unser Vater,
Du liebst uns und führst uns durch unser Leben.
Begleite uns auch weiterhin auf unseren Wegen
und lass uns immer spüren, dass Du mit uns gehst.
Erfülle uns mit deinem Heiligen Geist,
bring Farbe in unser Leben und Licht in unser Dunkel.
Darum bitten wir Dich, durch Christus unseren Herrn und Bruder.
Gabengebet:
Ewiger, allmächtiger Gott,
Durch den Tod und die Auferstehung Deines Sohnes hast Du uns gezeigt,
dass der Tod nicht Sieger bleibt.
Wir bringen Dir in diesen Gaben unser ganzes Leben
und bitten Dich, dass Du nicht nur diese Gaben verwandelst,
sondern auch uns,
damit wir Licht und Farbe in unsere Welt und unsere Kirche bringen.
Darum bitten wir Dich, durch Christus unseren Herrn und Bruder.
Schlussgebet:
Gott, unser Vater,
Du hast uns mit Deinem Heiligen Geist beschenkt und mit dem Leib und Blut Deines Sohnes gestärkt.
Hilf uns, getragen durch die Gemeinschaft, die wir durch Deinen Heiligen Geist erfahren, Zeuginnen und Zeugen Deiner Liebe in der Welt zu sein,
und so die Wüsten des Lebens zu blühenden Gärten zu verwandeln.
Darum bitten wir Dich, durch Christus unseren Herrn und Bruder.
1. Lesung (Jes 32,15-18.20)
Wenn aber der Geist aus der Höhe über uns ausgegossen wird, dann wird die Wüste zum Garten und der Garten wird zu einem Wald.
In der Wüste wohnt das Recht, die Gerechtigkeit weilt in den Gärten.
Das Werk der Gerechtigkeit wird der Friede sein, der Ertrag der Gerechtigkeit sind Ruhe und Sicherheit für immer.
Mein Volk wird an einer Stätte des Friedens wohnen, in sicheren Wohnungen, an stillen und ruhigen Plätzen.
Wohl euch! Ihr könnt an allen Gewässern säen und eure Rinder und Esel frei laufen lassen.
2. Lesung (Ex 2,23-3,14, gekürzt)
Nach vielen Jahren starb der König von Ägypten. Die Israeliten stöhnten noch unter der Sklavenarbeit; sie klagten, und ihr Hilferuf stieg aus ihrem Sklavendasein zu Gott empor.
Gott hörte ihr Stöhnen, und Gott gedachte seines Bundes mit Abraham, Isaak und Jakob. Gott blickte auf die Töchter und Söhne Israels und gab sich ihnen zu erkennen.
Mose weidete die Schafe und Ziegen seines Schwiegervaters Jitro, des Priesters von Midian. Eines Tages trieb er das Vieh über die Steppe hinaus und kam zum Gottesberg Horeb.
Dort erschien ihm der Engel des Herrn in einer Flamme, die aus einem Dornbusch emporschlug. Er schaute hin: Da brannte der Dornbusch und verbrannte doch nicht.
Als der Herr sah, dass Mose näher kam, um sich das anzusehen, rief Gott ihm aus dem Dornbusch zu: Mose, Mose! Er antwortete: Hier bin ich.
Der Herr sagte: Ich bin der Gott deines Vaters, der Gott Abrahams, der Gott Isaaks und der Gott Jakobs. Da verhüllte Mose sein Gesicht; denn er fürchtete sich, Gott anzuschauen.
Der Herr sprach: Ich habe das Elend meines Volkes in Ägypten gesehen, und ihre laute Klage über ihre Antreiber habe ich gehört. Ich kenne ihr Leid.
Ich bin herabgestiegen, um sie der Hand der Ägypter zu entreißen und aus jenem Land hinaufzuführen in ein schönes, weites Land, in ein Land, in dem Milch und Honig fließen.
Jetzt ist die laute Klage der Israeliten zu mir gedrungen, und ich habe auch gesehen, wie die Ägypter sie unterdrücken.
Und jetzt geh! Ich sende dich zum Pharao. Führe mein Volk, die Israeliten, aus Ägypten heraus!
Mose antwortete Gott: Wer bin ich, dass ich zum Pharao gehen und die Israeliten aus Ägypten herausführen könnte?
Gott aber sagte: Ich bin mit dir; ich habe dich gesandt.
Da sagte Mose zu Gott: Gut, ich werde also zu den Israeliten kommen und ihnen sagen: Der Gott eurer Väter hat mich zu euch gesandt. Da werden sie mich fragen: Wie heißt er? Was soll ich ihnen darauf sagen?
Da antwortete Gott dem Mose: Ich bin der "Ich-bin-da". Und er fuhr fort: So sollst du zu den Israeliten sagen: Der "Ich-bin-da" hat mich zu euch gesandt.
Predigt der Firmlinge
EVA: Für mich ist Wüste dürr und lebensfeindlich. Das widerspricht komplett unserem Gruppennamen, denn wir sind die „013. Farbe“, daher hat uns die 1. Lesung sehr angesprochen.
Für mich bedeutet Wüste in meinem Leben, wenn es mir sehr schlecht geht. Wenn es in der Schule überhaupt nicht klappt oder auch Freundschaften auseinandergehen. Noch schlimmer wird es, wenn es Wüste zu Hause in der Familie gibt, wenn so manche Sandstürme durch Wohnzimmer und Küche fegen.
So eine Wüste gibt es im Leben leider immer wieder. Und gerade dann, wenn es am schwierigsten ist, dann verspricht uns Gott etwas: er macht die Wüste zum Garten, durch seinen Hl. Geist. Der Garten ist für mich fruchtbarer Boden wo bunte Blumen wachsen können, … und neues Leben entsteht. Das heißt für mich, dass in meinem Leben neue Möglichkeiten entstehen, die ich mir vorher nicht vorstellen konnte.
Aber es entsteht noch mehr: denn Gott schenkt uns nicht nur Leben, wir können Leben auch weitergeben, indem wir uns einsetzen für die Menschen um uns und auch für die Pfarre.
Denn es bleibt nicht nur beim Garten, sondern es wächst ein ganzer Wald, wenn wir mit der Hilfe des Hl. Geistes in der Pfarre aufeinander zugehen, zusammenwachsen und damit eine Gemeinschaft werden.
LEO: Eine besondere Wüste haben auch die Israeliten erlebt, wie uns die 2. Lesung zeigt. Sie mussten in Sklaverei arbeiten und hatten nichts. Und diese schreckliche Situation hat Gott nicht ignoriert, sondern er hat das Leid seines Volkes gesehen und macht etwas dagegen. Wie er mit Moses spricht, betont Gott noch einmal, dass er die Klage seines Volkes hört und er jetzt eingreifen möchte. Das macht mir besonders Mut, weil ich weiß, wenn es mir einmal nicht gut geht und ich vielleicht sogar verzweifelt bin, dass Gott das nicht gleichgültig lässt, sondern dass er an meiner Seite steht.
Dass Gott wirklich für mich und für uns da ist, zeigt er auch mit seinem Namen, denn er nennt sich JAHWE, also „Ich bin da“. Das zeigt, dass Gott nicht einen komplizierten Namen braucht, mit vielen Formulierungen und Verehrungen, sondern er wählt ein einfaches Wort. Er ist für mich, für euch da. Das ist für mich auch eine Aufforderung, für andere Menschen da zu sein, nicht mit großen Worten und Gesten, sondern wenn es ihnen schlecht geht, für sie da zu sein und ihnen Kraft zu geben oder auch Mut.
Wobei Gott den Israeliten nicht nur beisteht, sondern sich einsetzt, dass sie ein ganz neues Leben beginnen können. Denn er möchte sie in ein Land führen, wo Milch und Honig fließen. Er sagt also nicht: „Ist schon gut, ich bin eh bei dir.“ sondern er macht ihr Leben ganz neu und erfüllter. Und somit macht er ihr Leben reicher und bunter.
CHRISTINA: Wie Gott sich das vorstellt, für uns da zu sein, verdeutlicht uns Jesus in seinem Gleichnis vom „Barmherzigen Vater“. Zum Unterschied zur 2. Lesung, wo ein ganzes Volk unschuldig schlecht behandelt wird, geht es jetzt im Evangelium um einen Menschen, der ordentlich Mist baut. Denn der jüngere Sohn möchte sich auch ein buntes Leben machen, allerdings nach seinen eigenen Vorstellungen. Und damit verprasst er sein ganzes Geld und muss dann sogar als Schweinehirte leben.
Wenn der barmherzige Vater jetzt Gott ist, dann zeigt uns Jesus, wie er mit uns umgehen möchte, wenn wir mal ordentlich Mist gebaut haben. Jesus zeigt uns einen Gott, der zu uns steht, egal ob wir als Tochter bzw. Sohn vor ihm stehen, oder als Schweinehirte.
Der zweite Sohn versteht seinen Vater nicht. Obwohl ihm sein Vater etwas ganz schönes sagt, nämlich „alles was mein ist, ist dein.“ Das zeigt eine ganz tiefe Verbindung und Vertrauen zwischen den beiden. Aber trotzdem fällt es ihm schwer, seinen Vater zu verstehen.
Das heißt für mich heute nachzudenken, ob ich mich auch für andere freuen kann. Wie ist das so in der Schule oder am Arbeitsplatz, wenn jemand es in letzter Zeit sehr schwer hatte und jetzt doch eine bessere Zeit vor sich hat. Was denke ich mir da, oder wie reagiere ich? Kann ich mich mitfreuen oder bin ich eifersüchtig?
Wieder zeigt uns das Evangelium, dass Gott uns nah ist in grauen Zeiten, nämlich als der Sohn sein ganzes Geld verprasst und gar nichts mehr hat. Aber er ist für uns da in bunten Zeiten, und feiert mit uns mit, wenn es uns gut geht oder wir Erfolg haben.
Erneuerung des Taufbekenntnisses
Firmspender: Widersagt ihr dem Bösen, welches in die von Gott geschenkte Farbe, in das Leben in Fülle, eindringt und zu Dunkelheit und Farblosigkeit, zu Leid und Tod, führt? Firmling: Ja, ich widersage den sozialen Gleichgültigkeiten, die so viel Leid und Ungerechtigkeit in die Welt bringen und allen Versuchen durch Intoleranz und Egoismus Menschen auszugrenzen.
Firmspender:
Glaubt ihr an den lebendigen Gott, den Schöpfer dieser Welt, der uns in die Vielfalt und Buntheit des Lebens geführt hat? Firmling:
Ja, ich glaube an Gott, der mir wie Vater und Mutter ist, der mich in meiner Einzigartigkeit geschaffen hat und mich durch mein Leben begleitet. Er öffnet mir die Augen um die Vielfalt und Buntheit des Lebens zu sehen und hilft mir, mit meinen Talenten und Fähigkeiten die Welt ein Stück weit bunter zu gestalten.
Firmspender:
Glaubt Ihr an Gottes Sohn, Jesus Christus, der in die Wüste unserer Welt gekommen ist, mit und für uns gelebt hat bis zum Letzten, sogar in den Tod ging und aus diesem auferstand, der von sich selbst sagt: Ich bin bei euch in bunten und in grauen Zeiten, bis ans Ende der Welt.? Firmling:
Ja, ich glaube an Jesus und vertraue fest, dass er bei mir ist in Stunden der Trauer und der Freude, in bunten und in grauen Zeiten. Er begleitet mich auf all meinen Wegen und Umwegen und führt mich in die Fülle des Lebens, hier und in der kommenden Welt.
Firmspender:
Glaubt ihr an den Heiligen Geist, unseren Beistand, der uns zu einer Gemeinschaft und zu mündigen Mitgliedern seiner Kirche macht? Firmling:
Ja, ich glaube an den Heiligen Geist, der mich auch in den immer wiederkehrenden Wüsten meines Lebens nicht alleine lässt, der mir in der Pfarrgemeinde eine Gemeinschaft zur Seite stellt auf die ich bauen kann.
Ich hoffe und vertraue darauf, dass er durch mich seine Kirche lebendiger, bunter und offener macht.
ALLE:
Ich glaube, dass DU da bist unsichtbar, unendlich bunt, gut und wahr, und mich von allen Seiten umgibst.
Ich glaube, dass Jesus für mich starb, er auferstand am dritten Tag und deshalb der Tod nicht Sieger bleibt.
Ich glaube, dass Dein Geist in den Menschen lebt, und uns den Weg zum Guten weist. Dass wir in den Ärmsten Dein Gesicht sehen, und Dein Gericht die Liebe ist, dass das größte Leid einmal wird Freude sein.
Ja, ich glaube daran, weil es mich trägt und mir Hoffnung gibt auf eine Zukunft hin.
Firmspender:
So habt Ihr in persönlichen Worten Euren Glauben zu Gott bekannt.
Stimmen wir damit nun ein in den gemeinsamen Glauben unserer Kirche! à Credo
Geistgebet: durch den Firmspender mit Ausbreitung der Hände
Lasset uns beten, Schwestern und Brüder,
zu Gott dem allmächtigen Vater,
dass er den heiligen Geist herabsende auf diese jungen Christen,
die in der Taufe wiedergeboren sind zu ewigem Leben.
Der Heilige Geist stärke sie durch die Fülle seiner Gaben
und machen sie durch seine Salbung
Christus, dem Sohn Gottes, ähnlich.
(Firmlinge knien nieder! – längere Gebetsstille)
(Firmspender breitet seine Hände über die Firmlinge aus und spricht:)
Allmächtiger Gott, Vater unseres Herrn Jesus Christus,
du hast diese jungen Christen in der Taufe
von der Schuld Adams befreit,
du hast ihnen aus dem Wasser und dem Heiligen Geist
neues Leben geschenkt.
Wir bitten dich, Herr, sende ihnen den Heiligen Geist, den Beistand.
Gib ihnen den Geist der Weisheit und der Einsicht,
des Rates, der Erkenntnis und der Stärke,
den Geist der Frömmigkeit und der Gottesfurcht.
Durch Christus, unsern Herrn und Bruder! - Amen!
Chrisam-Salbung:
SEI BESIEGELT DURCH DIE GABE GOTTES; DEN HEILIGEN GEIST!
DER FRIEDE SEI MIT DIR!
Der Gesamtablauf:
Eröffnung: Einzug Begrüßung durch Pfr. Gerald, dann durch Firmling Julian
Liturgische Eröffnung durch Michi Scharf Rückblick: durch Firmis Babsi, Betty, Nici Kyrie: durch Firmis Fiona & Julius Gloria Tagesgebet
Wortgottesdienst 1. Lesung: Jes 32,15-18.20 - gelesen durch Firmling Julia
dann: Antwortlied: Alle meine Quellen 2. Lesung: Ex 2,23-3,14 (gekürzt) – gelesen durch Firmling Bernhard
dann: Halleluja Evangelium: Lk 15,11-32 – Pfarrer Gerald Predigt: Eva – Christina – Leo; dann Firmspender
Firmung: Vorstellung Firmis durch Pfr. Gerald & Firmbegleiter/innen
Entzünden der Tauf-/Kerzen von Osterkerze aus; dazu: Lied „Rückenwind“ Tauferneuerung Geistgebet mit Ausbreitung der Hände – Firmspender Firmung: Aufruf durch Firmbegleiter
Gebet durch Pate
Chrisam-Salbung & Friedensgruß nach Firmung: Lied „013“: Wir mischen mit Friedensgruß: dazu Hevenu Schalom Fürbitten
Eucharistiefeier Gabenbereitung: Ankündigung Kollekte Neugefirmter Felix:
„Patenschaftsprojekt der Pfarre Schwechat in Äthiopien“
Lied Wir bringen gläubig Brot & Wein
Gabengebet
Schweizer Hochgebet II „Gott führt die Kirche“ Sanktus: You are holy Einsetzungsbericht, Hochgebet: Fortsetzung Schweizer Hochgebet Vater unser: Unser Vater Brotbrechen: Let us break bread together Kommunion: durch Priester & Neugefirmte;
Begleitung: Instrumental, dann: JD 140 This little light of mine
JD 168 – Wir werden gemeinsam handeln
JD 84 – Ich bin das Brot des Lebens Danklied: Voll Vertrauen Schluss-Gebet (schwarze Mappe)
Entlassung:
Verlautbarungen durch Pfarrer Gerald Dankesworte: Julius & Julian namens der Neugefirmten
Firmbegleiter Karin & Peter
Pfarrer Gerald an Firmbegleiter/innen
Vorstellung des Geschenkes beim Ausgang (durch Nici & Fiona) Segen: durch Firmspender großer Auszug, dazu: Herr, wir können nicht schweigen