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Fest der Krankensalbung in Schwechat: keine „Letzte Ölung“ mehr |
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So, 14. 3. 2010 im Rahmen einer Festmesse
„Die Zeiten sind Gott sei Dank vorbei,“ erzählt Pfarrer Gerald Gump, „als die Krankensalbung fast untrennbar mit dem Sterben des Menschen in Verbindung stand! Heute ist die Krankensalbung zu einem wichtigen Vollzug bei kranken Menschen geworden, die in Belastungen von Krankheit oder Alter die liebevolle Zuwendung Gottes feiern!“
Und genau so war es auch heuer wieder: Am 4. Fastensonntag, 14. März, lud die Pfarre Schwechat um 15 Uhr wieder zu einer Seniorenmesse. Im Zuge dessen wurde eingeladen, das Sakrament der Krankensalbung zu empfangen – und kräftig angenommen: Die Messe dauerte fast 1 ¼ Stunden, weil auch dieses Jahr wieder viele in dieser Form das Sakrament der Krankensalbung empfangen wollten. „Und hetzen lassen wir uns dabei nicht – für jede/n einzelnen soll in Ruhe spürbar werden, dass Gott für ihn oder sie gerade jetzt da ist, wo manche Belastung durch Alter oder Krankheit das Leben beeinträchtigt!“
Anschließend wurde wieder im Pfarrheim gemütlich weiter gefeiert – die Stimmung war schön.
„Für mich war’s wieder ausgesprochen berührend – es ist eine wunderschöne Sache, oft durch Krankheit oder Lebensalter schon etwas belasteten Menschen diese zärtliche Zuwendung Gottes spürbar machen zu dürfen. Es ist toll, da den Menschen einfach in die Augen zu schauen – man bekommt soviel zurück…!“ erzählt Pfarrer Gump.
„Öfters werde ich gebeten, dieses Sakrament bei kranken oder ältern Menschen zu Hause zu feiern – dem komme ich gerne nach!“ wirbt Pfarrer Gump dafür, sich auch zu trauen, den Pfarrer nach Hause einzuladen. „Denn gerade dann, wenn’s im Leben z. B. durch Krankheit besonders belastet ist, tut es gut zu wissen, spüren und feiern: ‚Gott ist für mich da!’“
Fotos: Brigitte Bräuer
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