Tausende Menschen wurden mit der Frohen Botschaft erreicht!
Schon wieder ein neues Rekordergebnis erreicht!
(Steigerung in der Stadt Schwechat schon jetzt um über 8%, bei der Nacht-Tour um ein Drittel!)
Schwechat, 7. 1. 2009: Es war wieder ein Großunternehmen: „Über 120 mitwirkende Personen waren aktiv" - so die ersten Meldungen. 60 Personen (Kinder, wie auch Hintergrund-Arbeitende für begleiten, schminken, kochen, organisieren, fotografieren, Gewänder in Schuss halten...) waren in der Stadt aktiv (32 Gruppen an 6 Halbtagen), 11 bei der Nacht-Lokal-Tour und 52 in 8 Halbtagsschichten am Flughafen.
„Der Einsatz der so vielen Beteiligten war wieder einmal großartig", erzählt Pfarrer Gerald Gump. „Zuerst einmal, dass an tausende Menschen die frohe Botschaft, dass Gott zur Welt gekommen ist, persönlich und höchst charmant überbracht wurde: Von Menschen allein zu Hause über Häftlinge im Gefängnis, Arbeitende in den Geschäften, Firmen und Haushalten, ins Rathaus, bis zu fast allen Gaststätten und öffentlichen Dienststellen. Überall wurde der Segen an die Türen notiert: „20 - C + M+ + B - 09": „Christus mansionem benedicat - Christus segne dieses Haus im Jahr 2009, im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes - Amen!" Während andere in den Ferien die Ruhe genießen, sind unsere Kinder & Großen unzählige Stunden mühsame Wege gegangen - toll, wie intensiv sie sich dafür einsetzen und wie viel damit an Gutem in Bewegung kommt!"
Denn auch bei den Spendenergebnisse für über 500 Projekte nachhaltiger Entwicklungshilfe zeichnet sich ein neuer Rekord ab: „Schon heute haben wir mit € 17.554,77- das letzjährig extrem hohe Schwechater Rekord-Endergebnis um 7% übertroffen - und erfahrungsgemäß folgen in den nächsten Tagen Einzelspenden von Menschen, wo kein Sternsingerbesuch zustande kam!" so Pfarrer Gump aufgrund der ersten „Hochrechnungen" der „Einnahmen". Sämtliche Materialkosten tragen Diözesane Jungschar und die Pfarre Schwechat - das Ergebnis wird daher zu 100% an die Dreikönigsaktion für die Projekte der Entwicklungshilfe weiter überweisen.
Beim „normalen" Sternsingen der Kinder quer durch die Stadt Schwechat wurden (Stand 7. 1. 2009, 14 Uhr) € 10.516,91- „ersungen", was eine Steigerung um über 8 % bedeutet - überhaupt der absolute Rekord seit Jahren. Bei der „Lokal-Tour" (Besuch von 20 Gasthäusern etc. in Schwechat durch eine 11köpfige Erwachsenengruppe) betrug die Steigerung sogar fast ein Drittel. Auch das derzeitige „Flughafenergebnis" (In 8 Halbtagsschichten gingen 52 Jugendliche & Erwachsene 3. - 6. Jänner am Flughafen sternsingen) hatte mit 2,72% Steigerung ein Endergebnis von € 6.302,70-. „Und das gegen alle Unkenrufe bzgl. Finanzkrise etc. - mehr noch als die ‚Laufkundschaft am Flughafen' lassen gerade ‚unsere Leute im Pfarrgebiet' die Armen nicht im Stich!" so Pfarrer Gump.
„Es war ein harmonisches Miteinander - besonders toll waren die schwungvollen Abschluss-Durchgänge durch die Firmen am 7. Jänner!" erzählt Margit Bauer, die für die „Stadt-Aktion" nicht nur die Hauptverantwortung trägt, sondern auch einen großen Teil der Organisatoria besorgte. „Toll wenn man erlebt, wie viel Freude durch die Kinder in unsere Stadt gebracht wird! Und: Am besten angekommen sind die 3 von den Kindern selbst kreierten Lieder, darunter 2 Raps!"
Lassen wir eine unserer vielen aktiven Kinder selbst zu Wort kommen: Barbara Haag, eine schon langjährige Sternsingerin, erzählt: „Ich kann mir vorstellen das sich das für einige Leute anstrengend oder fad anhört, denn die meisten lassen den christlichen Aspekt weg ... für die ist Sternsingen dann nur eine Vorstellung in der vier verleidete Kinder durch die Gegend rennen und Lieder singen. Aber in Wirklichkeit ist der Sinn ja ein ganz anderer, nämlich der, dass man die frohe Botschaft von der Geburt Jesu in der Welt verbreitet! Aber wenn man in den Ferien früh aufstehen muss oder bei minus 4 Grad durch Schwechat geht und einem die Füße wehtun, vergisst man sehr schnell wieso man das macht. Doch meistens, oder zumindest bei mir, ist es dann so, dass man hinter irgendeiner Tür einen Menschen trifft, der sich so unbeschreiblich freut einen zu sehen, und dann denkt man sich: ‚Ach ja, das war der Grund, wieso ich das gerne mache! Meistens sind es die älteren Leute, die sich freuen die Sternsinger zu sehen, denn diese haben oft viel Ahnung worum es eigentlich geht! Es stimmt auch nicht immer, dass die reicheren Leute mehr hergeben als die ärmeren. Oft sind wir in Wohnungen vorbei gekommen, in denen es kalt ist oder wenige Möbel sind - und oft sind es genau diese Leute, die sich am meisten freuen und erstaunlich viel Spenden! In manchen Fällen, die ich persönlich am schönsten finde, fangen die Leute die wir besuchen sogar zu weinen an. Denn diese Menschen freuen sich offensichtlich so sehr, dass sie endlich von jemand besucht werden, dass sie zu Tränen gerührt sind! Das ist der Grund warum ich gerne Sternsingen gehe! Es ist einfach schön!"
Noch ein ein berührendes Detail: Gerhard Mikulcik, einer unserer Senioren-Ministranten wollte ein ganzes Leben selbst Sternsingen gehen - am Sonntag war er einen Halbtag am Flughafen mit dabei. Anschließend berichtete er überglücklich davon. Am Feiertag, 6. 1. ministrierte er im Festgottesdienst - umgeben von über 25 Kinder-Königen. „2 x hat er mir danach extra noch begeistert gesagt, wie schön diese Sternsinger-Messe für ihn war!", erzählt Pfarrer Gump. Danach ging er nach Hause, legte sich nach dem Mittagessen zum Schlafen nieder und stand nicht mehr auf... „Es ist berührend, wie glücklich unser Miki am Sonntag gewirkt hat - auch im Gespräch mit den Kindern, die ihn wegen seiner freundlichen Art beim Ministrieren immer sehr schätzten." so Pfarrer Gump. „Die Könige haben ihm offensichtlich Seinen ewigen nach-Hause-Weg mit ihren Liedern schön begleitet...!"
Einige Zahlen:
*) Stadt-Sternsingen: 37 Kinder & 23 Personen im Hintergrund (Schminken, Begleiten, Köchinnen, Hauptverantwortliche); 32 Gruppen waren an 6 Halb-Tagen in den Gebieten unterwegs
*) Lokal-Tour: 11 „König/inn/en" waren in der Nach zum 6. 1. ab 18 (bis weit über Mitternacht hinaus) quer durch Schwechats Gastronomie „on tour", sowie bei den öffentlich-amtierenden Dienststellen (Polizei, Gefängnis, Feuerwehr etc.)
*) Flughafen: 52 Sternsinger/innen waren in 8 Halbtagsschichten unterwegs
Vorläufiges End-Ergebnis (Stand 7. 1. 2009, 14 Uhr) im Detail:
Stadt: € 10.516,91- (108,31% von 2008)
Nachttour: € 735,16- (129,62% von 2008)
Flughafen € 6.302,70- (102,72% von 2008)
Summe € 17.554,77- (106,95% von 2008)
Mit der traditionellen „Aufrundung" aus Geldern der Pfarre Schwechat werden € 18.000,- überwiesen!
Das Schwechater Sternsingen läuft traditionell in 3 Linien ab:
*) Stadt-Sternsingen: Wie in über 3.000 Österreichischen Pfarren gehen Kindergruppen von Haus zu Haus, um die Frohe Botschaft von Weihnachten direkt zu den Menschen zu tragen. Hier waren diesmal 60 Personen beteiligt. Trotz Urlaub und „Ferienruhe" haben die Kinder wieder in 32 Gruppen-Einsätzen an 6 Halbtagen von 3. bis 5. & 7. Jänner 2009 Großartiges geleistet. In der Sternsingermesse beim „Dreikönigsfest" am 6. 1. um 10 Uhr gab es den krönenden Abschluss: Im Gottesdienst und durch einen diesen abschließenden (mit frenetischen Applaus belohnten) „Sternsinger-Rap"!
*) Lokal-Tour: 11 (jugendliche bzw. erwachsene) „König/inn/en" waren in der Nacht zum 6. 1. ab 18 (bis fast 1 Uhr morgens) quer durch Schwechats Gastronomie „on tour", sowie bei den öffentlich-amtierenden Dienststellen (Feuerwehr, Gefängnis etc.) zu Gast - insgesamt fast 20 Besuche.
*) Flughafen: 52 (jugendliche bzw. erwachsene) Sternsinger/innen waren in 8 Halbtagsschichten unterwegs: Quer durch alle öffentlichen Hallen sind jeweils 3-5 „Runden" angesagt. Diese Aktion fand ihren Höhepunkt im 19-Uhr-Festgottesdienst am 6. Jänner! Ein Besuch bei Vorstand & Bürobereich, sowie bei AUA und Schwechater Brauerei wurde am 7. 1. durch die Kinder des Stadt-Sternsingens durchgeführt.
Ein ganz herzliches Danke geht an alle Mitwirkenden, Spender/inne/n und sonst Engagierten, insbesonders die Organisator/inn/en Wolfgang Bräuer & Florian Heumayer (Flughafen) und Margit Bauer (Stadt)!
Die „Sternsingeraktion" der „Katholischen Jungschar Österreichs" (größte Kinderorganisation des Landes) agiert seit nunmehr über 50 Jahren und ist mittlerweile die größte, entwicklungspolitische Sammelaktion Österreichs für Menschen im Süden geworden. Laufend werden über 500 Projekte der Entwicklungshilfe nachhaltig finanziert - ca. 1 Mio Menschen profitiert davon. Über 3.000 Österreichische Pfarren sind beteiligt - etwa 85.000 Sternsinger/innen gehen von 30.000 Begleitpersonen begleitet durch das Land: Österreich kommt in Bewegung!
Weitere Infos: Dreikönigsaktion: http://www.dka.at/
Fotos:
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