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Pfarrer Gump: „Das schwache Licht in der Dunkelheit… - es setzt sich durch!“

Mit weihnachtlichen Violinenklängen von Tao-Dewa Stingl wurden die Mitfeiernden ab 30 Minuten vor der Messe willkommen geheißen. Aus der Dunkelheit adventlicher Finsternis heraus wurde die Christmette 2011 begonnen. „Das Volk, das im Dunkeln lebt, sieht ein helles Licht…!“ – so die ersten Worte der Liturgie, die in fast völliger Finsternis von unserer neugefirmten Eva Bauer als 1. Lesung aus Jesaja vorgetragen wurde … - und wieder Stille & Dunkelheit. Mit Glockenschlag und einem extra von Gerhard Bila für diesen Gottesdienste umgedichteten Hallelujalied wurde der von österlichen Kerzen erleuchtete Einzug von Assistierenden & Pfarrer Gump erlebt, sowie mit dem uralten Martyrologium auf das Feiertagsgeheimnis verwiesen – mit dem „Stille Nacht“ konnte an weihnachtliches Feiern zu Hause angeschlossen werden.

Weitergeführt durch Lesung ging es im Weihnachtsevangelium zum Höhepunkt – wo direkt zur Schilderung der Geburt Jesu Felix, einer unserer von Abschiebung bedrohten Flüchtlinge, das Jesuskind hereinbrachte, welches von Pfarrer Gerald in die Krippe gelegt & beweihräuchert wurde, bis dann im „Gloria“ des Evangeliums – kräftig vom ganzen Volk besungen – alle Lichter der Kirche angingen.

„Es war eine gewagte Ansage des Jesaja, die Zusage, dass das von Dunkelheit bedrängte Volk ein helles Licht sieht“, führte Pfarrer Gerald in seiner Predigt aus. „Assyrische Eroberungen oder die Erwartung vielfältiger Fremdherrschaften hätten logisch gesehen anderes erwarten lassen. Und doch: Das Licht, das auch in unserer Zeit durch Wirtschaftskrise, Kirchenverhärtungen oder persönliche Belastungen beeinträchtigt wird, es leuchtet. Die zitierte Macht des Augustus ist zu Ende gegangen – kein Hahn kräht mehr danach. Doch DAS Licht der Welt, es leuchtet bis heute – und erhellt letztlich all diese Finsternis…!“

In der Kollekte („… das Gefeierte muss sich auswirken“, wie PGR-Chefin Karin Elnrieder ansagte) wurde zu 50% für eine Rückkehrhilfe für bei uns am Zirkelweg Wohnenden, die in die Heimat zurückkehren müssen/können bzw. zu 50% für gefährdete Kinder & Jugendliche in Varna / Bulgarien (http://www.light-in-the-darkness.org) gesammelt – in den Fürbitten davor für all diese Anliegen gebetet.

In der festlichen Eucharistie klangen die Weihnachtsgedanken weiter – diesmal großartig unterstützt vom extra für diesen Gottesdienst durch Gerhard Bila zusammengestellten Chor aus Firmlingen & Jugendlichen & Erwachsenen.

Nach dem Gottesdienst wurde noch weit in die Nacht hinein Agape gefeiert… - und es war spürbar: Der Erlöser ist da!

Fotos: Peter Scherz

 
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