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9. Fuß-Wallfahrt der Pfarre Schwechat nach Mariazell PDF Drucken

          4. – 6. Juli 2009

47 Personen waren in diesem Jahr auf 9. Fußwallfahrt der Pfarre Schwechat nach Mariazell unterwegs. Diesmal war das thematisch Leitmotto der Apostel Paulus – anknüpfend an das eben zu Ende gegangene „Paulusjahr“.

„Wallfahrten ist ‚Gebet mit den Füßen’ – durch das ganzheitliche in Bewegung Sein kommt auch innerlich oft viel in Bewegung, wir spüren, dass wir auch in unserem Leben immer am Weg sind, mit Höhen und Tiefen, Zeiten der Erschöpfung aber auch großer Gemeinschaftlichkeit und Freude!“, beschreibt der geistliche Leiter der Wallfahrt, Pfarrer Gerald Gump, seine Erfahrungen. „Und es ist immer wieder schön, wie auch diesmal in kürzester Zeit teils völlig fremde Menschen zu einem wirklichen Miteinander zusammenwachsen!“ – im Hinblick darauf, dass etwa ein Viertel der Wallfahrenden bislang noch wenig oder keinen Bezug zum Miteinander der Pfarre Schwechat hatten. Und: Alle hielten völlig mit!

In 10 Stationen über 3 Tage verteilt wurden verschiedenste Aspekte von Leben oder Theologie des Apostels Paulus betrachtet. Höhepunkte waren sicher die „gemütliche Sonntagsmesse unter uns“ in der Frein, wie auch so manche Begegnungen, Stationen oder neue Kontakte, die geschlossen wurden.

Die Wallfahrt begann am Samstag nach der Busfahrt von Puchberg aus. Bei der 1. Station war Vorstellrunde und „Was führt mich her bzw. was/wen trage ich mit?“ Gleich hier wurde spürbar, wie viele Menschen durch die einzelnen wie auch die Gesamtgruppe im Gebet mitgetragen wurden.

Dann folgte der schon pfarrtraditionelle Weg: zur Mamauwiese, dort Mittagspause, Putzkapelle bis nach Schwarzau. Am Sonntag ging’s nach dem Morgengebet zu erst steil bergauf, dann durch gemütliche Wege & Wald bis zum größten Aufstieg, dem auf’s „Gscheidl“. Nach dem Mittagessen versuchten gleich 2 mächtige Gewitter, den Wallfahrenden Einhalt zu gebieten – allerdings erfolglos; „Wir sind ja keine Schönwetterchristen, die sich so schnell von ihrem Weg abbringen lassen!“, wie es Pfarrer Gump kommentierte. Allerdings führten die Unwetter zum Weitergehen in verschiedenen Gruppen, was zu manchen Umwegen, aber auch Unklarheiten und Verstimmungen führte. Dennoch kamen alle durchnässt aber dennoch gut im Quartier an, wo’s nach der Sonntag-Messe zum gemütlichen Abendessen ging.

Von dort ging’s am Montag noch leicht hinauf, quer durch die Waldwege über die Schöneben zum Mittagessens in der Mooshub’n; danach ins Tal und zum Endspurt über den steilen Kreuzberg nach Mariazell. Zuerst ging’s in die Kirche - direkt danach war ein Verlassen der Basilika nicht mehr möglich, da wieder ein drastisches Gewitter abging.

Den Abschluss bildete wie immer ein Statio bei der weltberühmten Marienstatue „Magna Marta Austriae et Hungaricum“, wo wir alle Anliegen und Sorgen „abluden“, anschließend Abschlussmesse in der Michaelskapelle und Abendessen bei den „3 Hasen“, bevor es mit intensivem Gesang & Gitarrebegleitung im Bus nach Hause ging.
Sehr schnell war klar, dass eine Fortsetzung folgen muss…

Besonderer Dank gilt:
Sissi Hinterberger, die wieder bestens für alles Organisatorische gesorgt hat
Martina Stadlbauer, die das Wallfahrerheft erstellte
Erika Koller & Gabi Sohl & Peter Scherz, die per Begleitfahrzeuge für Kaffee- & Jausenlabungen, liebevollste Betreuung, sowie auch Gepäck sorgten
Firma Rohr Mertl für die zur Verfügung Stellung des Begleitfahrzeuges
Firma Kager für die tolle kulinarische Ausstattung!

Fotos (eine kleine Auswahl aus dzt. etwa 300 Stück): Walter Nemecky, Martin Ribic, Karli Schabler
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