Rekord-Besuch beim Zirkelweg-Kirtag der Pfarre Schwechat
Weit über 1.000 Personen feiern das traditionelle Pfarrfest mit! Erster Friedenspfahl in Niederösterreich aufgestellt Pfarrer Gerald Gump: „Die gemeinsame Sehnsucht nach Frieden eint die Religionen unserer Welt – ihr werden wir engagiert nachgehen!“
Es war wahrscheinlich das größte Oktoberfeste in der 36-jährigen Geschichte dieses Pfarrfestes – weit über 1.000 Personen waren den ganzen Tag über verteilt mit dabei, als der traditionelle „Zirkelweg-Kirtag“ am Sonntag, 2. Oktober 2011 gefeiert wurde.
Schon der 10-Uhr-Festgottesdienst war im zum bersten gefüllten Festsaal ein Erlebnis – die Stimmung großartig und mitreißend. Etwa 300 Personen feierten mit, als anknüpfend an der Grundidee des 2. Vatikanischen Konzils, dass Gott in vielfältigen Religionen am Werk ist, Friedenstexte aus den Heiligen Büchern verschiedener Religionsgemeinschaften unserer Welt vorgetragen wurden. Im Evangelium (Joh 14,25-27) wurde der Friede Jesu thematisiert – Hannes Birsak, ehemaliger (da jetzt verheiratet) Kaplan in Schwechat und u. a. im Prediger/innen-Team aktiv, ging in der Predigt genau darauf ein: Ein Friede, der uns angeboten wird und zum aktiv werden herausfordert – weder ein Frieden der Angst (wie der „Römisch Friede“ zur Zeit Jesu auf militärischem Schrecken ruhte), noch ein billiger Friede des alles Akzeptierens: An uns liegt es nun, diesen Frieden Wirklichkeit werden zu lassen – bis in aktuelle, politische Bezüge hinein!
Im Anschluss daran wurden die unzähligen Kriegsgebiete unserer Welt genannt – und auf einer Weltkarte sichtbar gemacht: Für die Betroffenen wurde gebetet, wie auch als erster Schritt über eigene, mögliche Ansatzpunkte, dem Frieden zu dienen, nachgedacht. Als Zeichen der Bereitschaft wurden kleine, mit eigenem Namen versehene Friedensfähnchen vor den Altar gebracht, um die „Wandlung“ durch Gott zu erbitten. In bewegter Eucharistie wurde dann der Friede Gottes gefeiert – im Anschluss daran ging es gemeinsam vor das Pfarrheim.
Der von Max Rauch geschaffener Friedenspfahl wurde umringt: Anlass zu seiner Aufstellung ist das 25-Jahr-Jubiläum der 1986 erfolgten Einladung von Papst Johannes Paul II an alle Religionsgemeinschaften zu gemeinsamem Gebet um Frieden in Assisi: Damals eine einmalige und weltgeschichtlich erstmalige Situation – derer heuer mit erneutem Gebet, ebenso in Assisi gedacht werden wird.
Die Segensfeier des Schwechater Friedenspfahles begann mit der aus dem Koran rezitierten Sure 1 und dem gemeinsam gebeteten Friedensgebet des Hl. Franz von Assisi. Bürgermeister Hannes Fazekas, Abg. z. Nationalrat, zeigte sich in seinen Grußworten stolz darüber, dass dieses wichtige Zeichen menschlichen Miteinanders nun auch in Schwechat aufgestellt wird – unserer Recherche nach der 1. in Niederösterreich (wobei weltweit mittlerweile schon 250.000 Exemplare errichtet wurden). Gemeinsam mit den anwesenden Kindern enthüllte er den Friedenspfahl. Karin Elnrieder, die Stv. Vorsitzende des Pfarrgemeinderates, erklärte die Schwechater Ausführung des Pfahles: Das Wort „Frieden“ in den 23 Muttersprachen der über 1000 Menschen, die (aus 50 Nationen stammend) im „Sozialprojekt Zirkelweg der Pfarre Schwechat“ in den letzten Jahren Heimat gefunden haben. „Und den Stamm bilden Symbole von 6 Religionen unserer Welt: Gemeinsam verbindet uns die große Sehnsucht nach Frieden – im Namen Gottes darf es nie mehr Krieg geben!“ Auf diesem Hintergrund wurde der Friedenspfahl mit den mittlerweile zu einer Girlande verarbeiteten Friedensfähnchen aus der Messe als 1. Schmuck verziert; Pfarrer Gerald Gump: „Genau da, nämlich durch uns beginnt der Friede Wirklichkeit zu werden!“
Die Kinder des Pfarrkindergartens trugen mit einem bewegten Friedenstanz bei, mit einem gemeinsamen, überkonfessionell formulierten Segensgebet wurde der Friedenspfahl gesegnet, allgemein Friedensgruß ausgetauscht.
Anschließend an den Gottesdienst gab es allgemeines Mittagessen. Der Nachmittag wurde mit dem gemeinsamen Luftballonstart eröffnet. Die hunderten Kinder stürzten sich auf die liebevoll vorbereiteten Stationen: Luftburg, Kasperltheater, Pferdekutschenfahrt, Klettern, Gesichter bemalen, Papier-Kunstwerke falten, … - um eine Auswahl zu nennen. Die Fröhlichkeit der Kinder gab dem Oktoberfest wieder seine besondere Note.
„Vor allem die Vielfältigkeit des Feierns ist so toll!“, erzählt Pastoralassistent Daniel Vychytil, der im Auftrag der Pfarre den Gesamtbereich „Zirkelweg“ leitet. „Mehrere Tische sind mit Senioren gefüllt, junge Familien vergnügen sich im Garten bei den Stationen, die Pfadfinder wirken hoch engagiert mit und auch die Kinder sind mit Begeisterung dabei.“ Einige ehemalige Zirkelweg’ler sind angereist und auch viele Nachbarn sind da – und natürlich viele der bei uns am Zirkelweg wohnenden Menschen aus aller Herren Länder!“
Das mit vielfältigen Preisen bestückte Quiz wurde am großen Platz vor dem Pfarrzentrum durchgeführt – nach 18 Uhr ging das Fest seinem Ende zu.
„Es war ein Fest mit wirklich spürbarem Impuls nach außen!“, meinte der Mitorganisator Karl Schabler. „Messe, Motto, Stimmung, Thema… - es war einfach alles ein großartiger Erfolg.“ „Schön, dass auch diesmal wieder viele Menschen da waren, die sonst keinen intensiven Kontakt zur Pfarre haben!“ – so Pfarrer Gerald Gump!
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Pfarre Schwechat
Pfarrer Gerald Gump
Hauptplatz 5
2320 Schwechat
Tel: 01 / 707 64 75 (Fax: / 22)
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Fotos: Pfarre Schwechat (Andreas Leiter, Karl Schabler, Tom Wiesinger)
Die offizielle Beschreibung des Schwechater Friedenspfahles (lt. Tafel) „Der Zirkelweg“ Sozialprojekt Zirkelweg der Pfarre Schwechat Um ihrem Auftrag als christliche Pfarrgemeinde gerecht zu werden, wurde von der Pfarre Schwechat in den 1970er-Jahren der „Zirkelweg“ ins Leben gerufen.
Die dahinter stehende Idee: Glauben & Leben zu teilen – damit auch andere etwas davon haben, dass es uns als christliche Gemeinde gibt.
Nach und nach entstand das heutige „Sozialprojekt Zirkelweg“, welches derzeit aus folgenden Häusern besteht (Stand 2011):
*) Pfarrzentrum Zirkelweg – bestehend aus:
-) Kapelle: hier wird am Samstag abends die 1. Sonntagsmesse der Pfarre gefeiert
-) großer Pfarrsaal: für Großfeste der Pfarrgemeinde, Gastveranstaltungen usw., aber auch Gottesdienst-Raum bei größeren Anlässen (Oktoberfest, Taufen etc.)
-) Clubraum: Heimat u.a. der „Regenbogengemeinde“, der hier ansässigen Basisgemeinde -> Treffpunkt jeden 2. Freitag mit Bibelgespräch, Thementeil, Essen: Leben & Glauben teilen!
-) Büro Pastoralassistent (Leitung des Zirkelweges)
-) Großküche und verschiedene Nebenräume
-) Pfarrkindergarten mit Garten für 2 Familiengruppen
-) Jugendzentrum ÜDÜWÜDÜ – offener Jugendclub (im Keller)
*) Sozialzentrum Zirkelweg – in seinen 4 Stiegen sind u. a. untergebracht:
-) Stiege 1: Kinderwohnheim Zirkelweg („KiWoZi“) – eigenständige sozialpädagogische & psychotherapeutische Wohngemeinschaft zur Betreuung von Kindern und Jugendlichen
-) Stiegen 2-4 mit Bewohner/innen unterschiedlichen Hintergrundes: Asylwerber/innen, anerkannte Flüchtlinge, sozial Bedürftige – jede Stiege durch eine mitlebende Pfarrfamilie betreut
-) betreute Wohngemeinschaft der Caritas-Wien für Menschen mit besonderen Bedürfnissen
-) betreute Wohngemeinschaft des Psychosozialen Dienstes
*) Wohnhaus der Caritas-Wien für Menschen mit besonderen Bedürfnissen 18 Menschen unterschiedlichen Behindertengrades haben hier Heimat gefunden.
An diesem Ort stand 1993-2008 das „Internationale Wohnheim“ (vormals „Bosnier-baracke“)
In den über 40 Jahren seines Bestehens haben am „Zirkelweg“ über 1000 Menschen aus über 50 Nationen zwischenzeitlich oder auf Dauer Heimat, Hilfe und Geborgenheit gefunden.
Der Friedenspfahl „… und Frieden auf Erden den Menschen Seiner Gnade!“ (Lukasevangelium 2,14)
Dieser Friedenspfahl – mittlerweile stehen etwa 250.000 davon in 180 Ländern – ist ein über-konfessionelles Zeichen des die Menschen vereinenden Friedens (http://www.worldpeace.org).
Der göttliche „Friede“, für den dieses Symbol steht, drängt dazu, konkret & gelebt zu werden.
Seit Jahrzehnten versucht die Pfarre Schwechat mit ihren Gästen und Sympathisanten hier am Zirkelweg den „Frieden“ ein Stück weit Realität werden zu lassen, Frieden der sich aus globaler Gerechtigkeit und Sorge um die Schöpfung Gottes speist. Wir Christen nennen das „Mitbauen am Reich Gottes“.
Das II. Vatikanische Konzil sagt: „Wir können aber Gott, den Vater aller, nicht anrufen, wenn wir irgendwelchen Menschen, die ja nach dem Ebenbild Gottes geschaffen sind, die brüderliche (geschwisterliche) Haltung verweigern.“ (Nostra Aetate 5)
Dieser Friedenspfahl wurde im Rahmen des „36. Oktoberfestes der Pfarre Schwechat“ am 2. Oktober 2011 aufgestellt. Er soll auch an das 25jährige Jubiläum des ersten interreligiösen Friedensgebet in Assisi (Oktober 1986) erinnern, wo erstmals führende Vertreter/innen aller großen und vieler kleinen Religionsgemeinschaften unserer Welt zum Gebet zusammen kamen. Hans Küng: „Kein Frieden unter den Nationen ohne Frieden unter den Religionen.“
Unser Friedenspfahl trägt das Wort „Frieden“ in den vielfältigen Muttersprachen von Menschen, die bei uns gelebt haben oder jetzt leben. Symbole der Religionsgemeinschaften zieren den Stamm: Hinduismus, Buddhismus, Judentum, Christentum, Islam, Traditionelle Religionen Afrikas. Menschen all dieser Religionen verbindet die gemeinsame Sehnsucht nach göttlichen Frieden – hier mitten unter uns! Dafür setzen wir uns ein!
Grundtexte des II. Vatikanischen Konzils, Nostrae Aetate: „Die katholische Kirche lehnt nichts von alledem ab, was in diesen Religionen wahr und heilig ist. Mit aufrichtigem Ernst betrachtet sie jene Handlungs- und Lebensweisen, jene Vorschriften und Lehren, die zwar in manchem von dem abweichen, was sie selber für wahr hält und lehrt, doch nicht selten einen Strahl jener Wahrheit erkennen lassen, die alle Menschen erleuchtet.“
„Wir können aber Gott, den Vater aller, nicht anrufen, wenn wir irgendwelchen Menschen, die ja nach dem Ebenbild Gottes geschaffen sind, die brüderliche (geschwisterliche) Haltung verweigern.“
Vatikan-Sprecher Federico Lombardi kommentiert das Assisi-Treffens der Religionsgemeinschaften: "Die wesentliche Botschaft ist, dass im Namen Gottes nie mehr Krieg geführt werden darf"
im Gottesdienst gelesene Friedenstexte der Religionen:
Lao Te King (Dau de Dsching): (Das Buch des Weges): Waffen sind die Werkzeuge der Gewalt;
alle Anständigen verabscheuen sie.
Waffen sind die Werkzeuge der Angst;
ein Anständiger wird sie meiden,
es sei denn er befindet sich in der höchsten Not,
und wird sie, wenn er dazu gezwungen ist,
so zurückhaltend gebrauchen wir nur irgendwie möglich.
Frieden ist sein höchster Wert.
Liegt der Frieden in Trümmer –
wie kann der Betreffende zufrieden sein?
Seine Feinde sind keine Dämonen,
sondern Menschen wie er selbst.
Er wünscht ihnen keinen persönlichen schaden.
Auch freut er sich nicht über den Sieg.
Wie könnte er sich über den Sieg freuen
Und am Morden von Menschen Vergnügen finden?
In eine Schlacht zieht er ernst –
voll Trauer und mit gr0ßem Mitgefühl,
als nähme er an einem Begräbnis teil.
Digha-Nikaya (Sammlung der längeren Lehrreden des Buddhismus): Zwei Königreiche standen kurz davor, Krieg gegeneinander zu führen, weil sie sich über einen Uferdamm stritten und sich nicht einig werden konnten, wem er gehörte.
Als Buddha die beiden Könige mit ihren kampfbereiten Armeen sah, bat er sie, ihm doch zu sagen, warum es bei ihrer Auseinandersetzung gehe. Als er beide Seiten gehört hatte, sagte er:
„Der Uferdamm ist für Menschen beider Königreiche von Nutzen. Doch hat er außerhalb dieser Tatsache einen Wert für sich?“
„Nein, er hat keinen Wert für sich.“
Und der Buddha fuhr fort: „Wenn ihr also miteinander kämpft, ist es dann nicht so, dass viele eurer Männer das Leben verlieren werden, ja dass Ihr vielleicht selbst getötet werdet?“
„Ja, viele unserer Männer werden sterben, und unser eigenes Leben ist in Gefahr.“
„Hat das Blut dieser Männer einen geringeren Wert als dieser Erdhügel?“
„Nein“, antworteten die Könige. „Das Leben von Menschen und Königen übersteigt jeden Wert.“
Der Buddha schloss: „Wollt ihr also das unendlich Kostbare gegen etwas eintauchen, was keinen eigenen Wert hat?“
In diesem Moment löste die Wut der beiden Könige sich in Nichts auf, und sie fanden eine friedliche Lösung.
Jesaja 2,1- 5 Das Wort, das Jesaja, der Sohn des Amoz, in einer Vision über Juda und Jerusalem gehört hat.
Am Ende der Tage wird es geschehen: Der Berg mit dem Haus des Herrn / steht fest gegründet als höchster Berg; er überragt alle Hügel. Zu ihm strömen alle Völker
Viele Nationen machen sich auf den Weg. Sie sagen: Kommt, wir ziehen hinauf zum Berg des Herrn und zum Haus des Gottes Jakobs.
Er zeige uns seine Wege, auf seinen Pfaden wollen wir gehen.
Denn vom Zion kommt die Weisung des Herrn, aus Jerusalem sein Wort.
Er spricht Recht im Streit der Völker, er weist viele Nationen zurecht.
Dann schmieden sie Pflugscharen aus ihren Schwertern und Winzermesser aus ihren Lanzen.
Man zieht nicht mehr das Schwert, Volk gegen Volk, und übt nicht mehr für den Krieg.
Ihr vom Haus Jakob, kommt, wir wollen unsere Wege gehen im Licht des Herrn.
Koran-Sure 2,177: Frömmigkeit besteht nicht darin, dass ihr euer Gesicht nach Osten und Westen wendet. Frömmigkeit besteht darin, dass man an Gott, den Jüngsten Tag, die Engel, dass Buch und die Propheten glaubt, dass man, aus Liebe zu Ihm, den Verwandten, den Waisen, den Bedürftigen, dem Reisenden und den Bettlern Geld zukommen lässt und es für den Loskauf der Sklaven und Gefangenen ausgibt, und dass man das Gebet verrichtet und die Abgaben entrichtet. Fromm sind auch die, die ihre eingegangenen Verpflichtungen erfüllen und die, die in Not und Leid und zur Zeit der Gewalt geduldig sind. Sie sind es, die wahrhaftig sind, und sind die Gottesfürchtigen.
Evangelium: Joh 14,25-27 In jenen Tagen sagte Jesus:
Das habe ich euch gesagt, während ich noch bei euch bin.
Der Beistand aber, der Heilige Geist, den der Vater in meinem Namen senden wird, der wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe.
Frieden hinterlasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch; nicht einen Frieden gebe ich euch, wie die Welt ihn gibt, gebe ich euch. Eure Herz beunruhige sich nicht verzage nicht.
Kriegs-Gebiete unserer Welt – heute: Afghanistan Regierung + NATO gegen Taliban
Algerien algerischer Bürgerkrieg
Angola Kampf der FLEC für die Sezession Cabindas
Demokratische Republik Kongo: Rebellion der Lord´s Resistance Army
Indien Nagaland-Konflikt
Kaschmir-Konflikt
Unabhängigkeitskampf der United Liberation Front of Asam
Revolution der Naxaliten
Tripura Konflikt
Indonesien bewaffneter Konflikt um die Unabhängigkeit West Papuas
Irak Krieg
Israel Israel Palästina Konflikt
Libanon Kampf der Hisbollah gegen Israel
Jemen drohender Bürgerkrieg
Kolumbien FARC-Konflikt
ELN-Konflikt
Libyen Bürgerkrieg
Mali Aufstand der Tuareg Rebellen
Mexiko Drogenkrieg
Myanmar bewaffneter Konflikt
Niger Aufstand der Tuareg Rebellen
Nigeria Scharia Konflikt
Pakistan Kaschmir-Konlikt
Religionskonflikt zwischen Sunniten und Schiiten
Belutschistankonflikt
Drohnenangriff durch USA
Philippinen Kommunistischer Revolutionskampf
Moro-Konflikt
Russland Tschetschenien Konflikt
Dagestan Konflikt
Inguschetian Konflikt
Georgien Unabhängigkeitskampf südossetischer Rebellen
Senegal Casamance-Konflikt
Somalia somalischer Bürgerkrieg
Südsudan Rebellion der Lord´s Resistance Army
Syrien drohender Bürgerkrieg
Thailand Aufstand in Süd-Thailand
Tschad bewaffnete Auseinandersetzung zwischen Regierung und Rebellen
Türkei PKK-Konflikt
Uganda Rebellion der Lord´s Resistance Army
Zentralafriakanische Republik: Rebellion der Lord´s Resistance Army
gemeinsames Friedensgebet nach dem Heiligen Franz von Assisi: Herr, mach mich zu einem Werkzeug deines Friedens,
dass ich liebe, wo man hasst;
dass ich verzeihe, wo man beleidigt;
dass ich verbinde, wo Streit ist;
dass ich die Wahrheit sage, wo Irrtum ist;
dass ich Glauben bringe, wo Zweifel droht;
dass ich Hoffnung wecke, wo Verzweiflung quält;
dass ich Licht entzünde, wo Finsternis regiert;
dass ich Freude bringe, wo der Kummer wohnt.
Herr, lass mich trachten,
nicht, dass ich getröstet werde, sondern dass ich tröste;
nicht, dass ich verstanden werde, sondern dass ich verstehe;
nicht, dass ich geliebt werde, sondern dass ich liebe.
Denn wer sich hingibt, der empfängt;
wer sich selbst vergisst, der findet;
wer verzeiht, dem wird verziehen;
und wer stirbt, der erwacht zum ewigen Leben.
gemeinsam gesprochenes Segens-Gebet Gott, unter vielen Namen wirst Du angerufen,
und doch bist Du immer noch größer
als unsere Vorstellungen.
Du bist ein Gott des Lebens und Du willst,
dass alle Menschen in Deiner Schöpfung
zu erfülltem Leben kommen.
Wir bitten Dich um Deinen Segen für diesen Friedenspfahl,
vor allem aber bitten wir um Deinen Segen für die Menschen,
die ihn ansehen und für jene,
die durch ihn zum Nachdenken und Innehalten kommen.
Er soll uns Mahnmal sein für Deinen Frieden!
Segne all diese Menschen und uns selbst
mit Deinem Geist der schöpferischen Phantasie,
dass wir mächtig Hand anlegen an einer Welt des Friedens,
dass wir mutig eintreten für die Getretenen,
dass wir uns in Alltag & Beruf, in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft
für wahre Gerechtigkeit einsetzen,
dass wir engagiert für das Lebensrecht
Deiner ganzen Schöpfung kämpfen.
Lass Deinen Segen wirken durch uns in dieser Welt!