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Trotz kalten Wetters großer Andrang beim traditionellen Pfarrfest!
Pfarrer Gump: „Ein tolles Fest in allen farbigen Schattierungen!“
Es war wieder ein Groß-Unternehmen, als zum „Traditionstermin“ (1. Sonntag im Oktober) am Sonntag, 3. 10. 2010 das nunmehr 35. Oktoberfest, der traditionelle „Zirkelweg-Kirtag“ kräftig gefeiert wurde.
Der Fest-Tag begann wie immer mit dem 10-Uhr-Festgottesdienst – gleich zu Beginn konnte Pastoralassistent Daniel Vychytil, der im Auftrag der Pfarre den „Zirkelweg“ leitet, Bischof Ignatius Loyola Mascarenahs aus der Diözese Simla-Chandigarh begrüßen – er besuchte auf seiner Europareise gerade den Schwechater Kaplan Sahaya, der seiner indischen Diözese angehört. Weiters war auch Irene Kurz zu Gast, Auslandsprojekt-Leiterin der Caritas Vorarlberg, mit der die Pfarre Schwechat seit etwa 15 Jahren das „Schwechathaus Bukarest für ehem. Straßenkinder“ betreibt.
Anknüpfend am biblischen Bild vom Weinstock wurden in der Messe die vielfältigen Zugänge zu Jesus thematisiert – „In vielfältiger Weise sind wir als Christen mit IHM verbunden!“, wie PAss Daniel in seiner Predigt ausführte; „Aber letztlich gilt das nicht nur für uns Christen, sondern die ganze Welt: Wir sind einander anvertraut!“ Die vielfältigen, persönlichen „Jesus-Bilder“ kamen danach darin zum Ausdruck, dass alle Mitfeiernden eingeladen waren, ihr je eigenes Bild auf Papier (in Weintraubenform) zu bringen – dies wurden dann in der Gabenbereitung vor Gott gebracht, auf einem Weinstock aufgehängt und daraus der erste Teil des Hochgebetes gestaltet. In der Zwischenzeit gingen die vielen mitfeiernden Kinder (darunter eine große Gruppe der Schwechater Pfadfinder/innen) in einem Extra-Raum in ihrer eigenen Weise dem gleichen Thema nach.
Anschließend an den Gottesdienst gab es allgemeines Mittagessen. Der Nachmittag wurde mit dem gemeinsamen Luftballonstart eröffnet. Trotz kalten Wetters stürzten sich danach die hunderten Kinder auf die liebevoll vorbereiteten Stationen: Luftburg, Kasperltheater, Pferdekutschenfahrt, Bierkisten-Klettern, Fußball-Station, Gesichter bemalen, Papier-Kunstwerke falten, Geisterbahn … - um eine Auswahl zu nennen. Die Fröhlichkeit der Kinder gab dem Oktoberfest wieder seine besondere Note.
„Ich habe beim Ansehen der kalten Wetterprognose nicht erwartet, dass dann doch derart viele Besucher/innen kommen werden!“, erzählt Karl Schabler aus dem Organisationsteam begeistert. „Vor allem die Vielfältigkeit des Feierns ist so toll!“, fügt Pfarrer Gerald Gump hinzu. „Von Senioren über viele junge Familien bei den Stationen, aber auch viele Gäste aus unserem Sozialprojekt Zirkelweg (Flüchtlinge, Behinderten-Wohngemeinschaften, Kinderwohnheim Zirkelweg „KiWoZi“ etc.) waren dabei, auch einige Nachbarn, die sonst wenig pfarrliche Berührung haben – ein bunter, fröhlicher Haufen! Es war wieder ein Fest mit kräftigem Impuls nach außen!“
In der letzten Stunde wurde das Fest mit einem Quiz (das dankenswerterweise mit prächtigen Preisen verschiedenster Schwechater/innen bzw. Gruppen bestückt war) abgeschlossen… - ein bunter & fröhlicher Tag der Vielfalt geht zu Ende – „wohl ein Weg, wie sich der in der Messe gefeierte Jesus ganz deutlich im Leben ausdrückt!“ – so Gump! Mit tatkräftiger Hilfe vieler „Zirkelweg‘ler“ war im Anschluss das Wesentlich innerhalb von 1 ½ Stunden weggeräumt!
Fotos: Heidi Halvorsen, Walter Nemecky, Karl Schabler
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