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11. Ökumenischer, Schwechater Stadtkreuzweg 2011 PDF Drucken

Schwechater Christen aus 8 christlichen Kirchengemeinschaften gingen gemeinsam durch Schwechat, heuer besonders viele junge Christen mit dabei!

Zum 11. Mal fand heuer der große, ökumenisch getragene „Schwechater Stadtkreuzweg“ wie immer am Freitag vor dem Palmsonntag (diesmal Fr, 15. 4. 2011) statt. 8 christliche Gemeinden waren mit dabei: Die Altkatholische Kirche Wien-Ost, die Äthiopisch-Orthodoxe Tawahedo-Kirche (sie feiern jeden Sonntag in der Kleinschwechater Kirche Gottesdienst), die Evangelische Pfarrgemeinde Schwechat, sowie die Römisch-Katholischen Pfarren Kaiserebersdorf, Mannswörth, Rannersdorf, Schwechat (letztere 3 liegen im Schwechater Stadtgebiet) und Zwölfaxing. Der Start bei der Kath. Pfarrkirche am Hauptplatz war mit 17.30 Uhr bewusst früh angesetzt, so wurde der Schweigemarsch mit 7 Gebetsstationen von vielen Schwechater/inne/n wahrgenommen. Und: Es war die bislang größte Anzahl von Mitgehenden in der 11jährigen Geschichte dieses Projektes.

„So knapp vor dem größten Fest der Christenheit ist es ein wichtiges Zeichen, das auch jene Schwechater/innen darauf aufmerksam macht, die keinerlei Bezug zu ihrer Kirche haben!“ meint der röm.-kath. Pfarrer von Schwechat, Gerald Gump. „Und es ist schön, dass der Kreuzweg schon zum 11. Mal und so ökumenisch breit mitgetragen wird – alle Schwechater Pfarr- und Kirchengemeinden sind mit dabei; und heuer waren spürbar viele jungen Christen mit unterwegs und überhaupt werden wir von Jahr zu Jahr mehr hier mitgehende Christen. Gemeinsam konnten wir zeigen: Es ist eine Botschaft, die nicht für die Sakristei bestimmt, sondern dass die Sprengkraft des Evangeliums eine Botschaft für die Welt heute ist!“ Verstärkend kam dazu, dass in diesem Jahr 2011 ausnahmsweise alle Christen der ganzen Welt Ostern am gleichen Tag feiern (was keineswegs immer der Fall ist – je nach welchem Kalender sich die einzelnen Kirchen richten). „Und sogar das jüdische Paschafest, die Grundlage unseres Ostern-Feierns fällt in die gleichen Tage“, wie Pfarrer Gump ergänzt.

Eingeleitet wurde der Kreuzweg nach einer Begrüßung durch Dechant Gerald Gump (röm.-kath. Pfarre Schwechat) durch einführende Worte des Evangelischen Pfarrers Carsten Marx. Die sich anschließenden Stationen wurden von den verschiedenen Gemeinden gestaltet. Der Leidensweg Jesu ist auch heute in den Leidenswegen unzähliger Menschen präsent und in ihrem Leid geht Jesus mit ihnen – so der zentrale Gedanke des Schweigemarsches mit Gebetsstationen. So wurden m Weg verschiedenste Leid-Situationen heutiger Zeit benannt: Der Weg Jesu mit uns – unser Weg mit IHM (so das heurige Motto). Schnell wurde deutlich, dass es Situationen sind, die uns direkt betreffen. In und aus all dem wurde in christlicher Verbundenheit zu Gott gerufen und neue Handlungsperspektiven angeregt.

Der Kreuzweg schloss mit einem Gebet in der Evangelischen Pfarrkirche, wo es noch die Möglichkeit gab, in 2 verschiedenen Petitionen für heute verfolgte Christen einzutreten – die Christen sind dzt. die größte aus religiösen Gründen verfolgte Gruppe unserer Welt. All dies mündete in eine Agape. Das Thema wird in der Feier von Leben, Tod und Auferstehung (Ostern) nun in den einzelnen Kirchen weitergeführt.

Fotos: Andreas Leiter

 
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